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Joachim Gauck setzt ARD-Talkshow 2002 nicht fort

Köln (ots) - Joachim Gauck hat dem WDR mitgeteilt, dass er die Moderation seiner ARD-Talksendung im Jahr 2002 nicht weiterführen möchte. "Die Arbeit als Moderator hat mir viel Freude bereitet. Dabei habe ich wichtige und neue Erfahrungen gemacht. Im nächsten Jahr werde ich mich neu orientieren", so Gauck. Der ehemalige Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes hatte sich für ein Jahr bereit erklärt, insgesamt zwanzig 30-minütige Sendung am Mittwochabend im Ersten zu moderieren. Seit dem 10. Januar präsentierte er alle zwei Wochen Gäste wie Johannes Rau, Jutta Limbach, Joschka Fischer, Renate Künast, Wolfgang Thierse, Angela Merkel, Hans-Dietrich Genscher und Edmund Stoiber, mit denen er über aktuelle politische Themen diskutierte. Fritz Pleitgen, WDR-Intendant und ARD-Vorsitzender, geht davon aus, dass Joachim Gauck mit der ARD und dem WDR in Verbindung bleibt: "Joachim Gauck hat dem Publikum viel zu geben und zu vermitteln. Er ist ein hoch angesehener Mann, auf dessen Erfahrung wir nicht verzichten wollen." Heute Abend ist Rupert Neudeck vom Hilfskomitee Cap Anamur zu Gast bei Gauck (23.00 Uhr im Ersten). Die letzte Joachim-Gauck-Sendung wird am 14. November 2001 zu sehen sein. ots Originaltext: WDR Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen: WDR-Unternehmenssprecher Rüdiger Oppers Tel.: 0221/220-24 05 Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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