WDR Westdeutscher Rundfunk

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Sonntag, 7. September 2014
19.30 bis 20.00 Uhr
WESTPOL - Politik in NRW

Düsseldorf (ots) - WESTPOL am Sonntag unter anderem mit folgenden Themen:

Von NRW in den Dschihad

"Wegweiser" - ein vielversprechender Name für ein Projekt, mit dem der NRW-Verfassungsschutz die Radikalisierung junger Moslems in Nordrhein-Westfalen bekämpfen will. Doch was können sechs Sozialarbeiter landesweit präventiv bewirken? In NRW gelten inzwischen 1.800 Salafisten als gewaltbereit, 130 junge Menschen kämpfen bereits in Syrien. Und täglich rekrutieren die Salafisten weiter für den Dschihad.

NRW beim Schuldnerberater

Entlarvende Pressekonferenz in dieser Woche: Der NRW-Finanzminister präsentiert die neuesten Zahlen zum Landeshaushalt. Danach muss er in diesem Jahr 800 Millionen Euro mehr neue Schulden machen als ursprünglich geplant. Wie genau er in den nächsten Jahren sparen will, bleibt nebulös. Wie soll es Norbert Walter-Borjans schaffen, die Schuldenbremse 2020 einzuhalten? WESTPOL nimmt ihn mit zum Schuldnerberater.

Opferschutz contra Datenschutz

Opfer von Gewalttaten sollen in Zukunft erfahren, wann ihr Täter aus der Haft entlassen wird, wo er wohnt und wieviel Geld er verdient. So sieht es das neue Strafvollzugsgesetz in NRW vor. Was Opferschützer für längst überfällig halten, sorgt bei Bewährungshelfern und Anwälten für Kritik. Wer seine Haft abgesessen habe, der habe auch ein Recht auf Datenschutz. Außerdem könnte es schwerer werden, ehemalige Strafgefangene wieder einzugliedern.

Moderation: Sabine Scholt (Fotos unter www.ard-foto.de)

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Sonja Steinborn, WDR Presse und Information, Regionalfernsehen
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