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Bundeswehr wird MONITOR-Vorwürfen nachgehen WDR-Politikmagazin berichtete über verschwiegene Opfer in Afghanistan

Köln (ots) - Die Bundeswehr nimmt die Vorwürfe von zivilien Opfern bei einem der größten Militäroffensiven der Bundeswehr in Afghanistan im Jahr 2010 sehr ernst. Die Bundeswehr werde "den Vorfällen gesondert nachgehen", heißt es jetzt in einer Stellungnahme des Bundesverteidigungsministeriums. Das WDR-Politikmagazin MONITOR hatte berichtet, dass es bei der viertägigen Operation "Halmazag" seinerzeits entgegen öffentlicher Verlautbarungen der Bundeswehr zahlreiche zivile Opfer gegeben habe. Im Rahmen der damals durchgeführten Nachuntersuchungen (Battle Damage Assessments), so das BMVG, habe man keine Hinweise auf "diese Vorfälle" gehabt. Allerdings finde jedes BDA auch "dort seine Grenzen, wo Soldaten einer neuen Gefährdung ausgesetzt würden", so das Verteidigungsministerium.

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