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40 Jahre ARD-Sportschau - Geburtstagsfeier im Deutschen Sport- und Olympia-Museum

Köln (ots) - Zahlreiche Prominente aus Politik, Sport und Gesellschaft - von Bundesinnenminister Otto Schily, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wolfgang Clement und Michael Vesper, Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport in NRW, Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma und Regierungspräsident Jürgen Rothers, über den DFB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder, Walther Tröger, Günther Netzer, Wolfgang Overath, Rudi Völler u.v.a. waren zur Feierstunde ins Deutsche Sport- und Olympia-Museum für die älteste Sportserien-Sendung im deutschen Fernsehen nach Köln gekommen. WDR-Intendant und ARD-Vorsitzender Fritz Pleitgen begrüßte die Gäste und wies in seiner Rede auf die Bedeutung der Sportschau hin. Er würdigte gleichzeitig Heribert Faßbender, der kürzlich seinen 60. Geburtstag feiern konnte. "2001 ist für uns das Jahr der großen Jubiläen. 30 Jahre "Die Sendung mit der Maus", 40 Jahre "Sportschau" und dazwischen "60 Jahre Heribert Faßbender". Alle drei sind Markenzeichen, alle drei haben Millionen Fans." Die ARD-Sportschau habe bereits jetzt einen Ehrenplatz in der Geschichte des deutschen Fernsehens, des deutschen Sports und auch in unserer Nachkriegsgesellschaft verdient, so Pleitgen weiter. Die "Sportschau" sei beim WDR bestens aufgehoben, meinte Pleitgen, und der Sender sei froh, die älteste und renommierteste Sportsendung im Fernsehen der deutschen Republik verantworten zu dürfen. Nach wie vor sei die Sportschau "quicklebendig". Das alles könne keine noch so gut gemachte Fußball-Show wettmachen, wenn sie Stunden nach dem Schlusspfiff kommt. Zwar habe man nicht mehr die Erstübertragungsrechte der Fußball-Bundesliga, dafür aber das Schönste und Wichtigste : den Frauen-Fußball, die Regional-Ligen, den DFB-Pokal und die Länderspiele. Ohne Faßbender, Rubenbauer, Delling , Netzer und die erstklassigen Redaktionen dahinter, könne man sich das nicht vorstellen. Eine schöne Wertschätzung, die auch der ARD-Hörfunk geniesse. Die Bundesliga-Konferenzschaltung habe Kult-Status und sei die beste Werbung für den Spitzenfussball. "Wenn tatsächlich die Zusammenfassung der Fussballbundsliga-Spiele erst nach 20.00 Uhr gesendet werden sollte, dann werden wir gewiss nicht die "Sportschau" als Kampfinstrument dagegen einsetzen, aber sie wird auf die veränderten Verhältnisse reagieren müssen, zumindest mit einem erweiterten und lebhafteren Ergebnisdienst als bislang. Und in der Tagesschau werden wir wie bisher unserer Informationspflicht nachzukommen haben," so WDR-Intendant Fritz Pleitgen weiter. Bundesinnenminister Otto Schily würdigte die "Sportschau", weil sie von namhaften Persönlichkeiten, die dem Sport seine Stimme und sein Gesicht verliehen haben, geprägt worden sei. Man habe an den Emotionen und Gefühlen teilnehmen können. Schily wünschte sich, dass in der Berichterstattung nicht nur der Breitensport, sondern auch die Schwellensportarten berücksichtigt werden sollten. Besonderen Dank sprach er den Sportschau-Kollegen für die Paralympics-Berichterstattung aus. Die eigentliche Leistung der Sendung aber sei, dass sie dazu anrege, selbst Sport zu treiben, so Schily weiter. Ministerpräsident Wolfgang Clement gratulierte der ARD-Sportschau und dem WDR-Sportchef Heribert Faßbender. Er sei die Verkörperung der großen Zeit der Sportschau. "Wir alle wissen, dass die Preise für Fußballrechte in den letzten Jahren in astronomische Höhen gestiegen und damit oft genug für die öffentlich-rechtlichen Anstalten kaum noch bezahlbar sind. Ich freue mich daher, dass es ARD und ZDF gelungen ist, die Rechte für die Übertragung der kommenden Fußballweltmeisterschaft zu sichern. Ich freue mich bereits jetzt, dass wir Sie und Ihre Kollegen im kommenden Sommer wieder dreeinhalb Wochen lang jeden Tag bei uns zu Hause begrüßen dürfen," sagte Wolfgang Clement. Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Gerhard Mayer-Vorfelder, hob ebenfalls den Kultstatus der Sendung hervor. "Die Sportschau hat viele Lieblinge. Sie hat mir imponiert, weil sie nicht allein über Fussball, sondern auch über viele andere Sportarten berichtete." Stets stünde der Sport im Mittelpunkt der Sendung, die mit Cleverness, Kompetenz und Kreativität konzipiert sei, sagte Gerhard Mayer-Vorfelder. ots Originaltext: WDR Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen Annette Metzinger, WDR-Pressestelle Tel. 0172 - 253 79 62 Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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