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Dietmar Otto Edler von Schönleiten genannt Schönherr
Dienstag, 15. Mai 2001, 15.15 - 16.00 Uhr
Das Erste

Köln (ots) - Fast ein Selbstporträt Eine filmische Collage von Klaus Michael Heinz Der Sohn eines österreichischen Generals steht kurz nach dem Abitur erstmals vor der Kamera: Im UFA-Film "Junge Adler" verkörpert er mitten im Zweiten Weltkrieg einen Pennäler, der nur Sport und Schabernack im Kopf hat und dem man daher mal zackig Kameradschaft und Sinn für's deutsche Ganze beibringt. Nach echtem Kriegsdienst, echter Gefangenschaft und einem abgebrochenen Architekturstudium ruft den jugendlichen Helden erneut der Film: Ob in Bonbonfarben oder Schwarzweiß, Dietmar Schönherr ist bei "Kohlhiesels Töchter" ebenso dabei wie in der "Schachnovelle". Als "Commander McLane" in der Science-Fiction-Serie "Raumpatrouille" (auch "Raumschiff Orion") begeistert er das stetig wachsende Fernsehpublikum. Mit "Wünsch Dir was", einer Show von und mit Familien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, schreibt er Fernsehgeschichte: Gemeinsam mit Vivi Bach, seiner zweiten Ehefrau, initiiert und präsentiert er Aktionsspiele, die zu Begeisterungsstürmen ebenso herausfordern wie zu Morddrohungen. Mit "Je später der Abend" schlägt Dietmar Schönherr ein weiteres Kapitel auf: Es ist Deutschlands erste wirkliche Talk-Show. Für ihn selbst beginnt erst danach ein neuer Abschnitt: In Film und Fernsehen als Schauspieler nach wie vor aktiv, engagiert er sich in der Friedensbewegung und gründet schließlich die Stiftung "Hilfe zur Selbsthilfe" zugunsten einiger Dörfer im mittelamerikanischen Nicaragua. Für sein durch Verständigung, Toleranz und gegenseitigen Respekt geprägtes Wirken erhält er schließlich den Heinz-Galinski-Preis. Zwei Tage vor seinem 75. Geburtstag kommt Dietmar Otto Edler von Schönleiten ausführlich selbst zu Wort: befragt zur Person in zahlreichen Diskussionen, Interviews oder Talks - und natürlich als Film-, Fernseh- oder Show-Mensch. Klaus Michael Heinz setzt mit diesem Porträt seine Zeitreise durch mehrere Jahrzehnte deutscher Fernsehgeschichte fort. Wie schon bei "Alfred Franz Maria Biolek", "Rudolf Wijbrand Kesselaar genannt Carrell", "Thomas Johannes Gottschalk" und "Hans Joachim Kulenkampff", collagiert Klaus Michael Heinz auch diesmal vom Jubilar "fast ein Selbstporträt", in dem neben "Klassikern" auch Unbekanntes zu genießen ist. Redaktion: Rolf Bringmann (WDR) ots Originaltext: WDR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Barbara Brückner WDR-Pressestelle Tel. 0221 / 220 4607 Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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