WDR Westdeutscher Rundfunk

WDR stellt für ehemalige Zwangsarbeiter 320 000 Mark zur Verfügung
Grätz: Beispiel für andere Unternehmen

Köln (ots) - Der Westdeutsche Rundfunk Köln stellt der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" über seine Werbetochter WWF GmbH einen Betrag von 320.000 Mark zur Verfügung. "Mit dem Beitritt zur Stiftungsinitiative und der Bereitstellung eines erhöhten Beitrages soll zugleich ein Beispiel für andere Unternehmen gegeben werden, auch wenn diese wie die WWF erst nach dem Ende der Hitler-Diktatur gegründet worden sind", so der Rundfunkratsvorsitzende des WDR, Reinhard Grätz. Der Aufsichtsrat der Westdeutsche Rundfunkwerbung GmbH (WWF) hat sich in seiner jüngsten Sitzung in Köln einstimmig für einen Beitritt zur Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft ausgesprochen. Das 1958 vom Westdeutschen Rundfunk Köln gegründete Unternehmen WWF, dessen Kerngeschäft in der Vermarktung der WDR-Werbezeiten in Hörfunk und Fernsehen sowie in der Gestaltung des Fernseh-Vorabendprogramms besteht, stellt mit 320.000,00 Mark 1,5 Promille seines im Geschäftsjahr 1999 erzielten Nettoumsatzes aus der Vermarktung der Werbezeiten zur Verfügung. Damit geht die WWF deutlich über die Empfehlung der deutschen Industrie- und Handelskammern hinaus, dem Stiftungsfonds zur Linderung des Unrechts an den Zwangsarbeitern während des Dritten Reichs ein Promille des Umsatzes bereit zu stellen. ots Originaltext: WDR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen: Gudrun Hindersin, WDR-Pressestelle Tel. 0221/220-2407 Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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