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WDR: Eisenbahnbundesamt zeigt Mängel bei der Bahn AG auf

Köln (ots) - In einem Gutachten des Eisenbahnbundesamtes, das im Auftrag der Kölner Staatsanwaltschaft angefertigt wurde, werden zum Teil schwerwiegende Mängel bei der Bahn AG deutlich gemacht. Das berichtet das WDR-Studio Köln (HF) in den "Nachrichten aus dem Rheinland" auf WDR 2. Fast vier Monate nach dem schweren Zugunglück in Brühl bei Köln, hatte der WDR Gelegenheit, Einblick in das Gutachten zu nehmen. In dem Gutachten wird zum einen das überaus komplizierte Regelwerk für den Fahrbetrieb kritisiert, zum anderen beanstandet das Eisenbahnbundesamt die Aus- und Weiterbildung bei der Bahn. So wurde bekannt, das der 28-jährige Lokführer von Brühl nicht an einer wichtigen Weiterbildung für den Betriebsdienst der Bahn teilgenommen hatte. Das Eisenbahnbundesamt bezweifelt generell, dass das bisherige Prüfungsverfahren für Lokführer ausreicht, um Schwächen in der Umsetzung der erlernten Regeln zu offenbaren. Die Bahn sei angewiesen worden, hieß es heute, neue Konzepte zur Aus- und Weiterbildung zu erarbeiten, sowie das komplizierte Regelwerk zu überdenken und Sofortmaßnahmen für die Sicherung von Baustellen zu ergreifen. Auch an diesem Bereich hatte das Amt Kritik geübt. Im WDR 2-Magazin "Zwischen Rhein und Weser", 15.05 Uhr, ist es das Aufmacherthema. Studio Köln berichtet heute Abend in der "Lokalzeit Köln", WDR Fernsehen, 19.30 Uhr. ots Originaltext: WDR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen Barbara Brückner, WDR-Pressestelle Tel. 0221 / 220 4607 oder: Redakteur vom Dienst, 220-1553 Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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