WDR Westdeutscher Rundfunk

AMADO & ANTWERPES
Die Talkshow für Genießer
Mit Marijke Amado und Franz-Josef Antwerpes WDR Fernsehen, Samstag, 27. Mai 2000, 20.15 bis 21.45 Uhr

    Köln (ots) - In ihre letzte Live-Talkshow vor der Sommerpause
laden Marijke Amado und Franz-Josef Antwerpes weitgereiste Gäste ein:
Menschen, die das Fernweh kennen und das Reisen - beruflich und
privat - lieben und genießen. Dabei kehren die Schriftstellerin Hera
Lind, der Schauspieler Dirk Bach und der Jungpolitiker Daniel
Zimmermann immer wieder aus der Fremde zurück, um in der Heimat zu
arbeiten. Gleichzeitig ziehen es der Unternehmer Horst Abel und Dr.
med. Christina und ihr Gatte, Consul Hans-Hermann Weyer - Graf von
York, vor, dauerhaft dort zu leben, wo andere Urlaub machen.
    
    In den 80er Jahren war die gebürtige Bielefelderin Hera Lind (42)
Weltreisende in Sachen Musik. Auf zahlreichen Konzertreisen (u.a. mit
dem WDR-Rundfunkchor) holte die Arzttochter das nach, was ihr in
ihrer ostwestfälischen Heimat und später beim Theologie- und
Musikstudium nicht vergönnt war. Sie genoss die weite Welt als
Chorsängerin, bis sie in einer "Zwangspause" - ihrer ersten
Schwangerschaft - zur TV-Moderatorin und vor allem Bestsellerautorin
("Ein Mann für jede Tonart", "Das Superweib") wurde.
    
    Der Schauspieler und Komiker Dirk Bach (39, "Lukas"), der am
Anfang seiner Karriere mit freien Theatergruppen in Amsterdam,
Utrecht, Brüssel, Wien, London und New York auftrat, hat sich in die
USA verliebt. Der Kabarettist fliegt regelmäßig nach Florida, um jene
Freiheit zu erleben, die er seiner Meinung nach nur dort finden kann.
Im Sunshine State genießt der Kölner aber nicht nur die Sonne, hier
arbeitet er auch, schreibt Drehbücher, entwickelt neue Showkonzepte.
Und natürlich besucht er im Rahmen seines Engagements für die
Tierschutzorganisation PETA ("People for the Ethical Treatment of
Animals") sein Patenkind Amanda - eine Seekuh. Anfang Mai wurde Dirk
Bach zum fünfjährigen Bestehen der weltweit größten
Tierrechtsorganisation mit dem "Humanitarian Award" für sein
überdurchschnittliches Engagement geehrt.
    
    Weltreisender war Consul Hans-Hermann Weyer (62) - Graf von York
von Jugend an. Zum Weltenbummler wider Willen machte den
erfolgreichen Titelhändler Ende der 70er Jahre die deutsche
Steuerfahndung. Vor der floh er 1980 nach Paraguay. Dort lebte er
einige Jahre, bis er sich mit seiner Frau, der Diplomatentochter und
Chirurgin Dr. med. Christina Weyer (37), als Nachbar von Pelé in
einem Nobelviertel von Rio de Janeiro niederließ und zusätzlich eine
Ranch im Dreiländereck Brasiliens, Argentiniens und Paraguays erwarb.
Inzwischen darf der gebürtige Berliner auch wieder nach Deutschland
reisen. Doch heimisch werden die Weltenbürger Weyer - Dr. Christina
Weyer spricht sieben Sprachen - hier wohl nicht mehr. In Europa leben
die beiden in Hotels und düsen mit einem Learjet zu den Orten, in die
sie ihre Geschäfte rufen.
    
    Seit über 30 Jahren lebt und arbeitet Horst Abel (60) dort, wo
andere Urlaub machen: auf Mallorca. Mit 200.000 Mark und dem festen
Willen, Millionär zu werden, ließ er sich auf der Mittelmeerinsel
nieder und eröffnete eine Imbissbude für deutsche Spezialitäten.
Heute ist er allgemein als "Wurstkönig" bekannt und steinreich. Aber
Abel hat nicht nur rosige Zeiten auf der Lieblingsinsel der Deutschen
erlebt. Er kann viel darüber erzählen, wie schwer es ist, im Ausland
anerkannt und respektiert zu werden. Zur Zeit erarbeitet er mit
seiner Frau, der rumänischen Ärztin Larissa, ein Konzept, Deutsche,
die auf Mallorca leben, medizinisch und menschlich besser zur
betreuen.
    
    Der Schüler und Jungpolitiker Daniel Zimmermann (18) aus Monheim
bei Düsseldorf verkörpert schon eher den Durchschnittsurlauber. Er
verreist gern mal in den Ferien, aber seine Leidenschaft gehört dem
Leben und der Kommunalpolitik in seiner rheinischen Heimat. Daniel,
der 1988 mit vier Mitschülern die Jugendpartei "Peto" (lateinisch:
"Ich fordere!") gründete, trat 1999 bei den Kommunalwahlen an und
erreichte mit seiner Partei, die für die Interessen von Jugendlichen
eintritt, auf Anhieb 6,1 Prozent der Stimmen. Weil er noch nicht 18
war, wurden zwei Mitschülerinnen Ratsfrauen. Mit "Peto" hat er auch
bei den NRW-Landtagswahlen so gut abgeschnitten, dass die Arbeit mehr
und die Zeit fürs Verreisen immer knapper wird.
    
    Liebe Kollegen, wenn Sie bei AMADO & ANTWERPES dabei sein möchten
(Samstag 27. Mai 2000, live von 20.15 Uhr - 21.45 Uhr, Dorint
Kongress Hotel, Helenenstraße 14, 50667 Köln), akkreditieren Sie sich
bitte in der WDR-Pressestelle bei Barbara Brückner. Tel.: 0221 / 220
4607.
    
    Redaktion        Andrea Ernst und Martina Müller


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