Leipzig (ots) - Die Berichterstattung des MDR über die
Hochwasserkatastrophe in seinem Sendegebiet stößt bei den Zuschauern
und Zuhörern auf große Resonanz. Das MDR FERNSEHEN verzeichnete am
Dienstag eine Rekordquote von 15,6 Prozent. So sahen über eine
Million Menschen die Hauptnachrichten-Sendung von "MDR aktuell",
ebenso viele die anschließenden Sondersendung "MDR extra". Das
entspricht Marktanteilen von bis zu 29 Prozent im Sendegebiet. Auch
die aktuellen Magazine wie "MDR um zwölf", "Dabei ab zwei" und "Hier
ab vier", die sich zum Teil ausschließlich mit der
Hochwasserkatastrophe beschäftigten, verzeichneten ein sehr starkes
Zuschauerinteresse. Dies gilt auch für das Ländermagazin
"SachsenSpiegel".
Doppelte Schicht fahren viele MDR-Redakteure, Techniker und
Kameraleute, weil sie auch "Tagesschau", "Tagesthemen", "Brisant" und
ARD-Sondersendungen mit Live-Schalten, Reportagen Nachrichten und
Bildern beliefern. Den "ARD-Brennpunkt" aus Leipzig am Dienstagabend
sahen bundesweit 6,49 Millionen Zuschauer, das entspricht einem
Anteil von 23,8 Prozent.
Sämtliche Hörfunk- und Fernsehprogramme des MDR widmen sich seit
Tagen vornehmlich der prekären Lage. Für viele Menschen in den
betroffenen Gebieten war das Radio wichtigste Informationsquelle. Vor
allem die Reporter von MDR 1 RADIO SACHSEN und dem NachrichtenRadio
MDR info berichteten rund um die Uhr und lieferten Informationen,
aber auch wichtige Hinweise über Evakuierungen, Straßensperrungen und
Wasserstände. Seit Mittwoch bildet das Hochwasser auch in den
MDR-Programmen Sachsen-Anhalts das Top-Thema.
Das Landesfunkhaus in Magdeburg, direkt an der Elbe gelegen, ist
selbst von den herannahenden Wassermassen bedroht. Derzeit werden
Vorkehrungen getroffen, um das Gebäude mit einem Schutzwall zu
sichern. "Wir werden auf jeden Fall die Berichterstattung sicher
stellen und die Menschen über die Flut informieren", so
Landesfunkhaus-Direktorin Elke Lüdecke. Schlimmstenfalls sendet MDR 1
RADIO SACHSEN-ANHALT aus der MDR-Hörfunkzentrale in Halle und das
Regionalfernsehen aus einem Übertragungswagen oder aus der
Fernsehzentrale in Leipzig.
Über das Online-Portal mdr.de gelangt man sofort zu einem
Hochwasser-Special. Hier finden die Nutzer 24 Stunden aktuelle
Nachrichten mit Fotos, Audios und Videos sowie Programmhinweise zu
Sondersendungen in Hörfunk und Fernsehen. Außerdem gibt es Service
und Hinweise für Betroffene, zum Beispiel zu Versicherungsfragen.
ots Originaltext: MDR
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