Der MDR gewinnt mit seinen jungen Radiowellen

   

    Leipzig (ots) - Der MITTELDEUTSCHE RUNDFUNK festigt seine führende
Position im Sendegebiet. Deutliche Hörerzuwächse für die Popwelle
JUMP steigern die Reichweite aller MDR-Programme, so die Ergebnisse
der Media-Analyse 2002 Radio II. Fast jeder Zweite in Sachsen,
Sachsen-Anhalt und Thüringen hört täglich mindestens ein MDR-
Radioprogramm. Das sind 3,955 Millionen Menschen ab 14 Jahren, also
47,7 Prozent. Bundesweit schalten rund 4,5 Millionen Hörer täglich
ein.
    
    JUMP hat im Vergleich zur letzten MA seine Reichweite auf 17,8
Prozent gesteigert. An jedem Werktag hören durchschnittlich 1,476
Millionen Menschen im MDR-Gebiet diese Welle. In der
durchschnittlichen Werbestunde erreicht JUMP im Bundesgebiet 480.000
Hörer, das sind 60.000 mehr als zur MA 2002/I und sogar 80.000 mehr
als zum Vorjahr.
    
    Die MDR 1-Landesprogramme behaupten sich trotz Verlusten in
Sachsen und Sachsen-Anhalt. Täglich schalten 2,1 Millionen Hörer ein.
Die Reichweite pro durchschnittlicher Werbestunde der MDR
1-Landesprogramme beträgt 740.000 Hörer. Die MDR 1-Wellen zählen
damit bundesweit zu den erfolgreichsten Werbeträgern.
    
    Das werbefreie Jugendprogramm SPUTNIK gewinnt kräftig - und das,
obwohl es nur in Sachsen-Anhalt über UKW-Frequenzen verfügt. Im
gesamten Sendegebiet des MDR vergrößert SPUTNIK seine Fangemeinde von
191.000 auf 285.000 Hörer. Das ist ein mehr als beachtlicher Zuwachs
von 94.000 Hörern. Mit einem Durchschnittsalter von 25 Jahren gehört
SPUTNIK bundesweit zu den jüngsten Radioprogrammen überhaupt.
    
    MDR-Intendant Udo Reiter:"Die Ergebnisse zeigen deutlich: Der MDR
wird seinem Programmauftrag in vollem Umfang gerecht. Die Hörer
erkennen unsere stetige Arbeit an den Programmen an, auch wenn unsere
gerade begonnenen Reformen in Richtung Verjüngung bei unseren MDR
1-Landesprogrammen noch nicht voll zum Tragen kommen. Wir sind hier
sehr zuversichtlich und auf gutem Weg. Ganz besonders freue ich mich
über die deutlich gestiegenen Hörerzahlen bei JUMP. Dieser positive
Trend bestätigt nachhaltig unsere Programmentscheidung von vor zwei
Jahren. Der Sender trifft mit seinem modernen Programm den Nerv
seiner weltoffenen und lifestyle-orientierten Hörer. Dass auch
SPUTNIK deutlich gewinnt, belegt, dass auch der MDR bei jungen Leuten
ankommt. JUMP macht Spaß und SPUTNIK ist cool."
    
    Trotz nicht flächendeckender UKW-Verbreitung hat das
NachrichtenRadio MDR info eine stabile Hörerschaft von einer viertel
Million (249.000) Hörer, das sind drei Prozent aller Einwohner im
MDR-Sendegebiet. Die Akzeptanz für dieses Nachrichtenformat ist auch
auf die Aktualität und die Hintergrund-Berichterstattung im
Zusammenhang mit den September-Ereignissen des vergangenen Jahres
zurückzuführen. MDR-Intendant Udo Reiter: "Dies ist ein Beleg dafür,
dass sich Menschen gerade in Krisenzeiten auf die
Informationskompetenz öffentlich-rechtlicher Programme verlassen."
    
    MDR KULTUR behauptet sich mit 144.000 Hörern im MDR-Sendegebiet.
Mit der Ausweitung des vom Crossover-Journal "Figaro" gepflegten
weiten Kulturbegriffs innerhalb des gesamten Programms treffen die
Radiomacher den Nerv ihrer Hörer: Kultur ist was für jeden Tag!
    
    Sachsen
    
    MDR 1 Radio Sachsen: Auf dem am härtesten umkämpften Radiomarkt im
Sendegebiet wird MDR 1 Radio Sachsen täglich von rund einer Million
Hörern eingeschaltet. Trotz Verlusten behauptet sich der Heimatsender
klar als Nummer zwei. Jeder vierte Einwohner hört täglich MDR 1 Radio
Sachsen, fast jeder zweite schaltet mindestens einmal in 14 Tagen das
Landesprogramm ein (Weitester Hörerkreis).
    
    JUMP konnte von allen Programmen in Sachsen am deutlichsten
zulegen. Mit einem Zuwachs von 40.000 Hörern schalten dieses Programm
nunmehr 694.000 Menschen ein, das sind 18 Prozent aller Sachsen.
Damit ist der Sender in Sachsen die klare Nummer drei und hat seinen
Vorsprung zum Nächstplatzierten weiter ausgebaut.
    
    Eine kleine Sensation: Ohne jede UKW-Frequenz in Sachsen konnte
sich auch SPUTNIK mit 100.000 Hörern deutlich bei einer sehr mobilen
jungen Zielgruppe verbessern und gewinnt 30.000 Hörer hinzu!
    
    Sachsen-Anhalt
    
    MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt bleibt bei nur leichten Verlusten mit
einer Reichweite von 18,6 Prozent die unangefochtene Nummer zwei in
seinem Bundesland. Täglich schalten 430.000 Hörer das
MDR-Landesprogramm ein. Der Sender konnte die Hördauer leicht auf 39
Minuten pro Werktag verbessern.
    
    Auch in Sachsen-Anhalt  verzeichnet JUMP deutliche Zuwächse und
wird nun von 308.000 Hörern eingeschaltet, das sind 13,3 Prozent der
Bevölkerung. JUMP erobert sich damit den dritten Platz und verdrängt
Hit Radio Brocken auf Platz vier.
    
    Die werbefreie MDR-Jugendwelle SPUTNIK konnte sich enorm steigern
und erreicht hier 7,7 Prozent der Bevölkerung, also 177.000 Hörer!
Mit einem Plus von 57.000 Hörern gewinnt SPUTNIK im Vergleich zur
letzten MA von allen Sendern am stärksten hinzu. Auch das
NachrichtenRadio MDR info gewinnt in Sachsen-Anhalt, übersteigt die
Drei-Prozent-Marke und kommt auf 3,2 Prozent.
    
    Thüringen
    
    MDR 1 Radio Thüringen verzeichnet deutliche Hörerzuwächse zur
letzten MA und festigt seinen zweiten Platz mit einer Reichweite von
23,4 Prozent (plus 1,5 Prozentpunkte), das entspricht 496.000 Hörern.
Mit einer Verjüngung des Musikformates und neuen täglichen Sendungen
wie "Das Fazit vom Tage" konnten somit 35.000 Hörer hinzu gewonnen
werden.
    
    JUMP ist der große Gewinner in Thüringen mit 22,4 Prozent. Die
Reichweite wächst um 67.000 auf 475.000 Hörer täglich.
    
    Leichte Zugewinne verzeichnet das NachrichtenRadio MDR info und
kommt auf 53.000 Hörer.
    
    Wichtig: Für die Media-Analyse Radio 2002/II wurden bundesweit
61.113 Personen ab 14 Jahren von sechs namhaften Forschungsinstituten
befragt, davon 5.340 im Sendegebiet des MDR. Die Befragungen fanden
vom 10. September bis 16. Dezember 2001, vom 07. Januar bis 24. März
sowie vom 08. April bis 12. Mai 2002 statt. Wenn nicht anders im Text
ausgewiesen, basieren alle Angaben auf dem "Hörer gestern, Montag bis
Freitag". Die Ausweisung "Hörer gestern" geschieht, um werbetreibende
und werbefreie Programme miteinander vergleichen zu können.
    
    Achtung Redaktionen: Zwei Übersichten zu "Reichweite" und
"Hörerschaft pro durschnittlicher Werbestunde" für Programme das
MDR-Sendegebietes erhalten Sie zum Download im Internet unter:
www.mdr.de/presse.
    
    
ots Originaltext: MDR
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

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