MDR Mitteldeutscher Rundfunk

Themenabend beschäftigt sich mit Amoklauf

Michael (PETER SCHNEIDER), Paula (URSULA STRAUSS) und Prof. Kruger (PHILIPP HOCHMAIR) (v.l.). Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7880 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/MDR Mitteldeutscher Rundfunk/Petro Domenigg"

Leipzig (ots) - "Die Stille danach" - ORF/MDR-Drama mit Ursula Strauss und Peter Schneider am 12. Oktober, 20.15 Uhr im Ersten, im Anschluss "Maischberger"

Wie sehr ein Amoklauf an einer Schule das Leben der Familie des Täters von heute auf morgen auf den Kopf stellt, steht im Mittelpunkt des ORF/MDR-Fernsehfilms "Die Stille danach". Für die Regie und das Drehbuch zeichnet Nikolaus Leytner verantwortlich. Ursula Strauss und Peter Schneider spielen die betroffenen Eltern. Enzo Gaier ist in der Rolle des Sohnes und Täters zu sehen und Sophie Stockinger als Tochter. Gedreht wurde 2015 in Niederösterreich und Wien. "Die Stille danach" ist eine Produktion von ORF und MDR, hergestellt von Allegro Film.

Im Anschluss an den Film beschäftigen sich Sandra Maischberger und ihre Gäste um 21.45 Uhr bei "Maischberger" ebenfalls mit dem Thema Amoklauf.

Zum Inhalt:

Die gut situierte Familie Rom aus Graz ist das, was man eine Vorzeigefamilie nennt. Mutter Paula arbeitet an einem Krankenhaus, Vater Michael ist ein ehemaliger Radprofi und Tochter Flora widmet ihr Leben erfolgreich der Musik. Sohn Felix, ein Teenager, war immer etwas schüchtern, aber für die Eltern besteht kein Grund, sich Sorgen zu machen. Bis der Junge eines Tages an seiner Schule Amok läuft, ein Blutbad anrichtet, Mitschüler und später sich selbst erschießt. Die Familie ist gelähmt vor Trauer und Schock und begibt sich auf Spurensuche.

Es stellt sich heraus, dass Felix von Mitschülern gemobbt wurde, weil er sich in seine Altersgenossin Karla verliebt hatte. Diese erwiderte die Zuneigung nicht und der Junge wurde zum Gespött der Schule. Die Eltern erwischt die Hetzjagd, die nach dem Amoklauf auf die Familie beginnt, eiskalt und ohne Vorwarnung. Nachbarn, Freunde und Kollegen ziehen sich zurück. Man legt dem Ehepaar nahe, ihre Jobs zu kündigen. Der ermittelnde Kommissar Zoller schlägt der Familie vor, umzuziehen, da ihr Leben nie mehr wie vorher sein wird. Einzig Kunstlehrer Kruger nähert sich Familie Rom etwas an und versucht, zu vermitteln.

Es stellt sich heraus, dass Felix die Waffe seinem Vater entwendet hat, was die Spannung zwischen den Eltern dramatisch verstärkt. Die Roms werden Gefangene in ihrem eigenen gutbürgerlichen Haus. In ihrer Schockstarre übersieht die Mutter, dass Tochter Flora sich immer mehr zurückzieht und mit dem Alltag nicht klar kommt. Am Ende muss jedes Familienmitglied lernen, mit der Bürde des Amoklaufs zu leben. Und Felix als Sohn und Bruder trotz allem zu lieben und sich an die guten Zeiten mit ihm zu erinnern.

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