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Studenten-Oscar in Silber für MDR-Koproduktion

Studenten-Oscar in Silber für MDR-Koproduktion "Am Ende der Wald". Szene: Polizistin Elke (Henrike von Kuick) mit dem tödlich verletzten Tschechen im Wald. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7880 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung... mehr

Leipzig (ots) - Große Freude beim MDR: Nachwuchsregisseur Felix Ahrens (Jahrgang 1986) holt mit "Am Ende der Wald" den silbernen Studenten-Oscar in der Kategorie "Bester ausländischer Spielfilm". Der Film entstand im Rahmen der Initiative "MDR KurzKino".

"Dieser Preis ist ein wichtiges Signal für junge Filmemacher, gesellschaftlich relevante Themen zu finden und diese packend und authentisch filmisch umzusetzen, wie es hier gelungen ist", freut sich MDR-Fernsehfilmchefin Jana Brandt über die renommierte Auszeichnung.

Der im Rahmen der Initiative "MDR KurzKino" an der Filmuniversität Babelsberg "Konrad Wolf" entstandene 30-minütige Kurzfilm "Am Ende der Wald" ist die Bachelor-Arbeit des 30-jährigen Regie-Studenten Felix Ahrens. Er erzählt die Geschichte der jungen Polizistin Elke, die bei einer routinemäßigen Fahrzeugkontrolle an der tschechischen Grenze unbeabsichtigt einen Mann erschießt. Elke wird daraufhin über die Dauer der internen Ermittlungen vom Dienst suspendiert und sinkt in ein tiefes Loch. Aus Schuldgefühlen macht sie sich auf den Weg nach Tschechien, um die Familie des jungen Mannes zu unterstützen und tappt scheinbar in eine Falle.

Der Sender hat die Initiative "MDR KurzKino" 2015 ins Leben gerufen, um Studierenden die Möglichkeit zu bieten, ihre Vision von Film ins Fernsehen zu bringen. "Dieser Preis bestärkt uns einmal mehr, dass die MDR-KurzKino-Initiative der richtige Weg ist, junges Gegenwartskino zu fördern", ist die MDR-Fernsehfilmchefin überzeugt.

Anlässlich der Auszeichnung zeigt das MDR FERNSEHEN "Am Ende der Wald" erneut am Dienstag, 27. September, um 00.05 Uhr.

Neben Felix Ahrens setzten sich zwei weitere Studenten deutscher Hochschulen bei den diesjährigen Studenten-Oscars durch: Alex Schaad von der Hochschule für Fernsehen und Film München mit "Invention of Trust" und Ahmad Saleh von der Kölner Kunsthochschule für Medien mit seinem Kurzfilm "Aynay - My Second Eye". Insgesamt waren in diesem Jahr 1749 Filme im Wettbewerb. Vergangenes Jahr gewannen drei Studenten deutscher Hochschulen in der Kategorie "Ausländischer Spielfilm".

Die Studenten-Oscars sind die Ableger des wichtigsten Filmpreises der Welt für den Nachwuchs. Sie werden seit 1972 vergeben.

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