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"Das Hitze-Dilemma - Deutschland im Schwitzkasten"

"Das Hitze-Dilemma - Deutschland im Schwitzkasten"
"Exakt - Die Story", zu sehen am Mittwoch, den 10. August, um 20.45 Uhr im MDR FERNSEHEN. Prof. Uwe Franzke prüft am Institut für Luft- und Kältetechnik in Dresden wie gut verschiedene Klimaanlagen funktionieren. © MDR/Süddeutsche TV GmbH, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit ...

Leipzig (ots) - Sommer, Sonne, Hitzestress - in Deutschland werden die Sommer immer heißer. Doch sind wir darauf vorbereitet? "Exakt - Die Story" geht der Frage nach. Zu sehen ist dies am Mittwoch, den 10. August, um 20.45 Uhr im MDR FERNSEHEN.

Draußen über 30 Grad, drinnen kaum kälter - so sind die Sommer inzwischen in Deutschland. Das Jahr 2015 brach alle Rekorde. Und die Temperaturen steigen weiter, das zeigen aktuelle Studien. Doch Reaktionen bleiben aus. Stadtplaner bauen zu dicht für kühle Luft, Politiker blenden den Sommer in der Energiedebatte weitgehend aus, Architekten entwerfen transparente Schwitzkästen. Im Hitzesommer 2012 wurden sogar bis zu 20 Prozent mehr Strom verbraucht als im Winter. "Die Kühlung von Gebäuden ist mittlerweile schon zwischen März und November nötig", sagt Professor Uwe Franzke vom Institut für Luft- und Kältetechnik in Dresden.

Vor allem die nachträglich eingebauten, kleinen Klimageräte sind echte Stromfresser. Doch die wenigsten Gebäudeeigentümer planen die Hitze von Anfang an mit ein. Klimatisierung wird immer noch als überflüssiger Luxus gesehen. Das geht auf Kosten der Umwelt und des Menschen. Denn gerade dort, wo zusätzliche Kühlung am Nötigsten wäre - in Schulen, Seniorenzentren oder Krankenhäusern - sind Klimaanlagen Mangelware. Für Alte und Kranke kann der Sommer im schlimmsten Fall lebensgefährlich werden.

"Exakt - Die Story" blickt hinter die Fassaden. Wie sind die Krankenhäuser der Region auf die neue Hitze vorbereitet? Wie arbeitet es sich in Glaskästen, wo Angestellte schon im Frühjahr schwitzen? MDR-Reporter sprechen mit den Verantwortlichen, konfrontieren Bauherren und Gebäudeplaner und suchen Lösungswege, zum Beispiel im unterirdischen Fernkältenetz in Chemnitz, einem der ältesten Fernkältesysteme in Europa.

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