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"Hitler. Ein Attentat und die Drahtzieher aus Magdeburg"

"Hitler. Ein Attentat und die Drahtzieher aus Magdeburg"
MDR Fernsehen GESCHICHTE MITTELDEUTSCHLANDS, "Hitler - Ein Attentat und die Drahtzieher aus Magdeburg", am Sonntag (31.07.16) um 20:15 Uhr. Spielszene mit Henning von Tresckow (Holger Handtke, l.) und Fabian von Schlabrendorff (Andreas Berg, r.). © MDR/Andreas Lander, honorarfrei - Verwendung auch bei Social Media gemäß der AGB im engen ...

Leipzig (ots) - Sie wollen einen Massenmörder töten, um Millionen Menschenleben zu retten: Zwei Männer aus Sachsen-Anhalt planen akribisch ein Attentat auf Adolf Hitler. Doch der ist besser geschützt als jeder Kaiser oder Kanzler vor ihm - zu sehen am Sonntag, 31. Juli, 20.15 Uhr, in der dritten Folge der 18. Staffel "MDR Zeitreise. Geschichte Mitteldeutschlands" im MDR FERNSEHEN.

Am 13. März 1943 soll der "Führer" sterben. Es ist ein Samstag, in Hitlers Terminkalender steht ein Routinebesuch an der Ostfront. Alles andere als Routine ist dieser Tag für die beiden Offiziere Henning von Tresckow und Fabian von Schlabrendorff. Sie sind die Köpfe hinter einem Attentat, das der Auftakt zu einem Staatsstreich sein soll. Streng geheim und in permanenter Lebensgefahr haben sie monatelang Antworten gesucht auf die am Ende alles entscheidende Frage: Wie tötet man Adolf Hitler, den am besten geschützten Massenmörder der Weltgeschichte?

Das Attentat scheiterte nur knapp. Wieso? Lag es an den Schutzmaßnahmen, die für Adolf Hitler ergriffen wurden? Wie sahen diese genau aus? Diese Fragen stehen im Zentrum des Films "Hitler. Ein Attentat und die Drahtzieher aus Magdeburg" von Autor und Regisseur Frank Gensthaler.

"Geschichte Mitteldeutschlands" hat mit führenden Wissenschaftlern und den Kindern von Fabian von Schlabrendorff gesprochen sowie die wenigen noch existierenden Quellen ausgewertet. Wer sind die beiden Offiziere aus Sachsen-Anhalt, was sind ihre Motive? Außerdem konnten die Ereignisse des Tages und die Vorbereitung des geplanten Attentats minutiös rekapituliert werden.

Der unentdeckt gebliebene Attentatsversuch vom 13. März 1943 war der Vorläufer des Stauffenberg-Attentats vom 20. Juli 1944. Der gebürtige Magdeburger Henning von Tresckow war einer der wichtigsten Männer des militärischen Widerstands gegen Hitler und bei beiden Anschlagsversuchen die treibende Kraft im Hintergrund.

Zu erleben sind die Schauspieler Holger Handtke (als Hitler-Attentäter Henning von Tresckow) und Andreas Berg als (Hitler-Attentäter Fabian von Schlabrendorff). Die Spielszenen entstanden im Schloss Marquardt bei Potsdam.

Das Erfolgsgeheimnis der seit 1999 im MDR FERNSEHEN ausgestrahlten Dokureihe liegt in der Mischung aus hochwertigen Spielszenen, aufwendig recherchierten und teils neu zusammengetragenen historischen Fakten sowie kaum bekanntem Archivmaterial, das von Experten eingeordnet wird.

Auch die 18. Staffel "MDR Zeitreise. Geschichte Mitteldeutschlands", produziert von der SAXONIA Entertainment GmbH im Auftrag des MDR, widmet sich einschneidenden Ereignissen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. In vier neuen Dokumentationen wird zwischen dem 17. Juli und 7. August, sonntags, 20.15 Uhr, im MDR FERNSEHEN auf historische Entscheidungen zurückgeblickt und erzählt, wie der Lauf der Geschichte durch einzelne Menschen und Situationen verändert wurde.

Der Schauspieler Martin Brambach ("Tatort Dresden", "Die Stadt und die Macht"), der in der GMD-Auftaktfolge den Revolutionärs Wladimir Iljitsch Uljanow verkörperte, präsentiert in diesem Jahr die Doku-Reihe im MDR FERNSEHEN.

Geschichte im Doppelpack:

Direkt im Anschluss an den Film über Hitler wiederholt das MDR FERNSEHEN ab 21.00 Uhr eine weitere Folge aus der Reihe "MDR Zeitreise. Geschichte Mitteldeutschlands: Roland Freisler - Hitlers williger Vollstrecker".

   07. August
   20.15 Uhr: "Die Pest, die Angst und der Schatz von Erfurt" 
   21.00 Uhr: "Die Brockenhexe - Hetzjagd an der Elbe" (Wiederholung) 

Ausführliche Informationen zu den vier neuen Folgen: www.mdr.de/zeitreise Honorarfreie Fotos: www.ard-foto.de

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MDR, Hauptabteilung Kommunikation, Margit Parchomenko,
Tel.: (0341) 3 00 64 72, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

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