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Martin Brambach als Lenin in 18. GMD-Staffel

Martin Brambach als Lenin in 18. GMD-Staffel
MDR FERNSEHEN GESCHICHTE MITTELDEUTSCHLANDS, "Lenin, die Deutschen und der Zarenmord", am Sonntag (17.07.16) um 20:15 Uhr. Spielszene mit Lenin (Martin Brambach, Mitte) Honorarfrei - Verwendung auch bei Social Media gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter MDR-Sendung... mehr

Leipzig (ots) - Im Auftaktfilm "Lenin, die Deutschen und der Zarenmord" zur 18. Staffel der Doku-Reihe "MDR Zeitreise. Geschichte Mitteldeutschlands" begibt sich Hauptdarsteller Martin Brambach auf eine Mission, die die Welt verändert - am Sonntag, 17. Juli, 20.15 Uhr, im MDR FERNSEHEN.

Der Schauspieler Martin Brambach ("Tatort Dresden", "Die Stadt und die Macht") präsentiert in diesem Jahr die Doku-Reihe im MDR FERNSEHEN und spielt die Titelrolle des Revolutionärs Wladimir Iljitsch Uljanow in "Lenin, die Deutschen und der Zarenmord". Im Film von Regisseur und Autor André Meier geht es um die Oktoberrevolution in Russland und einen kleinen bürokratischen Akt in einer deutschen Amtsstube, der dieses historische Ereignis erst möglich machte.

Dazu Martin Brambach: "Als gebürtiger Dresdner habe ich mich schon immer sehr für die Geschichte meiner Heimat interessiert. 'Geschichte Mitteldeutschlands' bietet mir die einmalige Möglichkeit, mich intensiv damit zu befassen. Es sind Fragen von besonderer Aktualität, die dieses Jahr im Fokus stehen. Natürlich fasziniert mich als Schauspieler auch die Figur Lenin. Wie spielt man einen Intellektuellen, der flächendeckenden Terror als legitimes Mittel der Politik begreift? Das ist eine spannende Herausforderung!"

Mitten im Ersten Weltkrieg verlässt ein Zug Zürich mit Ziel St. Petersburg, Russland. Es ist der Beginn einer Reise, die eine brisante Kettenreaktion in Gang setzt, mit der so wohl keiner gerechnet hat. Denn an Bord sitzt Waldimir Iljitsch Uljanow, Kampfname: Lenin.

Möglich gemacht haben diese Reise ausgerechnet die Beamten des Deutschen Kaisers Wilhelm II. Ohne ihr Einverständnis hätte der russische Staatsbürger Lenin aus seinem Schweizer Exil nicht über das Gebiet des Kriegsgegners Deutschland nach Russland fahren können. Wie kommt es zu diesem folgenreichen Geheimbündnis? Was sind Lenins Ziele? Eines ist sicher: Die Weltgeschichte sähe heute anders aus, hätten nicht einzelne Beamte im Berliner Auswärtigen Amt diesen brisanten Plan ausgeheckt.

Der 45-minütige Film "Lenin, die Deutschen und der Zarenmord" geht den Ereignissen nach, die am Anfang der Russischen Oktoberrevolution stehen und an deren Ende nicht nur die Ermordung der russischen Zarenfamilie, sondern der Tod von Millionen Menschen stehen werden. Auch Lenins heimlicher Leipzig-Besuch 1900 für die Endredaktion der Zeitschrift "Iskra" wird thematisiert.

Gedreht wurde unter anderem an Originalschauplätzen in Zürich und Moskau. Die Reenactmantszenen entstanden in Berlin und Schloss Marquardt bei Potsdam. Zu erleben an der Seite von Martin Brambach ist Schauspielerin Karla Trippel als Lenins Ehefrau Nadeshda Krupskaja.

Das Erfolgsgeheimnis der seit 1999 im MDR FERNSEHEN ausgestrahlten Dokureihe liegt in der Mischung aus hochwertigen Spielszenen, aufwendig recherchierten und teils neu zusammengetragenen historischen Fakten sowie kaum bekanntem Archivmaterial, das von Experten eingeordnet wird.

Auch die 18. Staffel "MDR Zeitreise. Geschichte Mitteldeutschlands", produziert von der SAXONIA Entertainment GmbH im Auftrag des MDR, widmet sich einschneidenden Ereignissen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. In vier neuen Dokumentationen wird zwischen dem 17. Juli und 7. August, sonntags, 20.15 Uhr, im MDR FERNSEHEN auf historische Entscheidungen zurückgeblickt und erzählt, wie der Lauf der Geschichte durch einzelne Menschen und Situationen verändert wurde.

Die Dokumentationen werden begleitet von einer umfangreichen multimedialen Berichterstattung unter ww.mdr.de/zeitreise, im MDR-Text sowie in Sendungen des MDR FERNSEHENS und des MDR-Hörfunks.

Geschichte im Doppelpack:

Direkt im Anschluss an den Film über Waldimir Iljitsch Uljanow wiederholt das MDR FERNSEHEN ab 21.00 Uhr eine weitere Folge aus der Reihe "MDR Zeitreise: Geschichte Mitteldeutschlands: Katharina die Große - Die Zarin aus Zerbst".

24. Juli 20.15 Uhr: "Schalck-Golodokowski und die Pleite der DDR" 21.00 Uhr: "Erich Honecker - Der Weg zur Macht" (Wiederholung)

31. Juli 20.15 Uhr: "Hitler. Ein Attentat und die Drahtzieher aus Magdeburg" 21.00 Uhr: "Roland Freisler - Hitlers williger Vollstrecker" (Wiederholung)

07. August 20.15 Uhr: "Die Pest, die Angst und der Schatz von Erfurt" 21.00 Uhr: "Die Brockenhexe - Hetzjagd an der Elbe" (Wiederholung)

Ausführliche Informationen zu den vier neuen Folgen: www.mdr.de/zeitreise

Honorarfreie Fotos: www.ard-foto.de

Achtung Redaktionen: Als "Gast zum Kaffee" bei "MDR um 4" stellt Martin Bambach am 14. Juli, 16.30 Uhr, die neue Staffel von "MDR Zeitreise. Geschichte Mitteldeutschlands" vor.

Pressekontakt:

MDR, Hauptabteilung Kommunikation, Margit Parchomenko,
Tel.: (0341) 3 00 64 72, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

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