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"Alles superrogerpupsokay?" - Raketenflieger Timmi hebt ab - Animationsserie gewinnt EMIL 2016

Leipzig (ots) - Zum vierten Mal kann sich die MDR-Redaktion Kinder/Familie über einen EMIL freuen. "Raketenflieger Timmi" ist eine Koproduktion von MDR, RBB und NDR.

Seit 1995 verleiht TV SPIELFILM den EMIL für herausragendes Kinderfernsehen. Eine Expertenjury der Programmzeitschrift zeichnet TV-Formate und Internetauftritte aus. Ziel ist es, die Qualität von Kindersendungen im deutschen Fernsehen zu fördern und entsprechendes Engagement zu ehren. Die Fachjury ermittelt die Gewinner aus Einsendungen von Produktionsfirmen, Sendern und Autoren. Ausgezeichnet werden Filme, Serien, Trick, Dokus - eine große Vielfalt an Programmen wird jährlich gesichtet und prämiert.

Der Chefredakteur der TV-Spielfilm Lutz Carstens gratuliert: "Die Redaktion hat mit "Raketenflieger Timmi" aufs Neue eindrucksvoll bewiesen, dass sie für bestes Kinderfernsehen stehen." In der Begründung heißt es (auszugsweise): "Noch besser als die kleine Lektion für Raketenflieger gefällt die wunderbare Gestaltung des Kurzfilms. Die Kulisse ist aus Pappe, die Rakete aus Karton und Alufolie und ein Streichholz fungiert als Schaltknüppel. Überall liebevolle Details. Und die Animation der Figuren harmoniert perfekt mit den gebastelten Dekors....,Raketenflieger Timmi` hebt sich ab durch die fabelhafte, sehr einfallsreiche Optik, die dazu anregt, selbst kreativ zu werden; und die Kunst, eine kluge Message sympathisch rüberzubringen."

"Nach dem die MDR-Redaktion Kinder/Familie bereits drei Mal mit dem EMIL für Kinder-Spielfilme ausgezeichnet wurde, freuen wir uns besonders, dass in diesem Jahr ein Animationsprogramm made in Mitteldeutschland geehrt wird", freut sich Redaktionsleiterin Dr. Astrid Plenk.

Kurzinhalt zur Serie "Raketenflieger Timmi", Folge "Technikplanet":

Der findige Tim baut aus Papier eine Rakete, in die er aber leider selbst nicht hinein passt. Also bastelt er Astronaut Timmi und seinen Begleiter Teddynaut Teddy, die die Rakete für ihn besteigen. Vor dem Abheben fragt Tim sicherheitshalber immer nach, ob im Cockpit "alles Superrogerpupsokay?" ist und schon startet die kleine Rakete zu fernen Planeten: Auf einem regnet es nur, auf einem anderen fahren wilde Autofahrer ständig im Kreis und wieder ein anderer ist sogar ganz aus Zucker. Auf dem Technikplaneten blinkt und summt alles. Die Bewohner sitzen in kleinen Kästchen, klopfen auf Tastaturen herum, blicken auf Bildschirme, telefonieren und wollen nicht gestört werden. Als Timmi und Teddynaut alles abstellen, kommen die Bewohner aus ihren Kästchen, freuen sich, einander wiederzutreffen und reden wieder miteinander. Guten Gewissens fliegen die beiden zurück . Das alles spielt sich in Tims Kinderzimmer ab. Planeten und Bewohner sind als Bastelwerk erkennbar, Tim spricht und spielt alle Rollen selbst und fabriziert auch die nötigen Geräusche dazu. Die Figuren wurden in 3D-Grafik zum Leben erweckt und fügen sich nahtlos in Tims selbstgebastelte Welt ein. Die neue 26-teilige Animationsserie stammt wurde von MotionWorks Halle produziert, Regie führte Andreas Strozyk. Verantwortliche Redakteurin beim MDR ist Christa Streiber.

Die Animationsserie "Raketenflieger Timmi" ist eine Koproduktion von MDR(federführend), RBB und NDR für "Unser Sandmännchen".

Das erste Mal bekam die MDR-Kinderedaktion den Preis 2008 für den belgischen Kinderfilm "Abseits für Gilles". 2014 erhielt der MDR zum 2. Mal diesen Preis für den angekauften Spielfilm: "The Liverpool Goalie - Oder: wie man die Schulzeit überlebt!" (Norwegen 2012). 2015 erhielt die MDR-Kinderredaktion den Preis für den angekauften niederländischen Kinderfilm: "Der kleine Zappelphilipp: Meine Welt ist bunt und dreht sich" (Niederlande 2012, OT: Brammetje Baas).

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