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Weltpremiere für "Herbert" beim Internationalen Filmfestival in Toronto - MDR Koproduzent des in Leipzig und Halle gedrehten Kinofilms

Leipzig (ots) - Thomas Stubers aufsehenerregendes Spielfilmdebüt wird beim 40. Internationalen Filmfestival in Toronto welturaufgeführt. Das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Erfolgsautor Clemens Meyer ("Im Stein", "Als wir träumten") nach einer Vorlage von Paul Salisbury. Gedreht wurde die berührende Charakter- und Milieustudie in Leipzig und Halle.

Seinen bis dahin wichtigsten Kampf hat er gewonnen, damals war er "Der Stolz von Leipzig". Heute, 30 Jahre später, hat sich die Welt verändert, aber Herbert (Peter Kurth) bestreitet seinen Lebensunterhalt immer noch mit seinen Fäusten, als Geldeintreiber oder Türsteher. Abends steht er im Ring und bereitet den jungen aufstrebenden Boxer Eddy (Edin Hasanovic) auf dessen ersten Titelkampf vor. Als ihm die Kontrolle über seine Fäuste und seinen Körper entgleitet, erfährt er, dass er an einer schweren Erkrankung des motorischen Nervensystems leidet. In gleicher Weise wie sein Körper verfällt, fällt auch sein bisheriges Leben auseinander. Seine Freundin Marlene (Lina Wendel), die er bisher auf Abstand gehalten hat, zieht zu ihm, und er versucht nun die Trümmer seiner Vergangenheit aufzulesen und alte Fehler zu korrigieren: die Beziehung zu seiner Tochter (Lena Lauzemis), die sich von ihm abgewandt hat, wieder herzustellen und seiner Enkelin näher zu kommen. Es ist sein letzter Kampf, den er noch gewinnen muss ...

Thomas Stuber, der Gewinner des Studenten-Oscars® für "Von Hunden und Pferden", konnte Peter Kurth (Whisky mit Wodka, Ein Freund von mir) für die atemberaubende Titelrolle gewinnen. An seiner Seite spielen so hochkarätige Darsteller wie Lina Wendel (Silvi, "Tatort") und Lena Lauzemis (Wer wenn nicht wir, Stille Reserven). Produziert wurde der Film von Undine Filter und Thomas Král (DEPARTURES Film) in Koproduktion mit Anatol Nitschke (deutschfilm), dem Mitteldeutschen Rundfunk (Redaktion: Meike Götz), ARTE (Redaktion: Barbara Häbe) und dem Hessischen Rundfunk (Redaktion: Jörg Himstedt). "Herbert" wurde gefördert von der Mitteldeutschen Medienförderung, dem Deutschen Filmförderfonds, der Beauftragten für Kultur und Medien, dem Kuratorium Junger Deutscher Film sowie der Filmförderungsanstalt.

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