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Glamour, Gier und große Gefühle: "Geschichte Mitteldeutschlands" mit fünf neuen Folgen

Glamour, Gier und große Gefühle: "Geschichte Mitteldeutschlands" mit fünf neuen Folgen / Szene bei den Dreharbeiten für "Geschichte Mitteldeutschlands: Lotte Ulbricht - Zwischen Parteidisziplin und Mutterrolle". Die Schauspielerin Angeline Anett Heilfort als Lotte Ulbricht und Stefan Boden als Walter Ulbricht am 26.03.2015 in Potsdam. ...

Leipzig (ots) - Ab 2. August zeigt das MDR FERNSEHEN immer sonntags zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr fünf neue Dokumentationen der Erfolgsreihe.

Im Zentrum der Filme stehen auch in diesem Jahr wieder bekannte Persönlichkeiten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Sie sind berühmt oder berüchtigt und haben alle auf ihre Art unsere Region geprägt: Lotte Ulbricht - eine Mutter, die an der Spitze der DDR steht und von ihrer Tochter abgrundtief gehasst wird. Gert Fröbe - ein Film-Bösewicht, dem seine sächsische Heimat wichtiger ist als der Glamour Hollywoods. Emmy Göring - eine Schauspielerin, die einen der größten Verbrecher der Nazis bedingungslos liebt. Lucas Cranach der Jüngere - ein genialer Maler, der während der Reformation Kunst und Kommerz zu einem erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen verbindet. Und Mechthild von Magdeburg - eine Frau, die Gottes Stimme hört und sich gegen die Konventionen des Mittelalters auflehnt.

Auch die 17. Staffel "Geschichte Mitteldeutschlands" zeigt, dass die besten Geschichten real sind. Das Erfolgsgeheimnis der MDR-Sendereihe liegt in der Mischung aus hochwertigen Spielszenen, aufwändig recherchierten und teils neu zusammengetragenen historischen Fakten sowie kaum bekanntem Archiv-Material, das von Experten eingeordnet wird. Direkt im Anschluss an die neuen Filme wiederholt das MDR FERNSEHEN thematisch passende Folgen der Sendereihe - jeweils sonntags ab 21.00 Uhr.

Die fünf Filme im Überblick:

   Sendetermin 2. August: 
   Lotte Ulbricht - Zwischen Parteidisziplin und Mutterrolle 

Sie war die First Lady der DDR und gefiel sich in der Rolle der überzeugten Kommunistin und Landesmutter, die alles unter Kontrolle hat. Nur in der eigenen Familie gelang ihr das nicht. Das Verhältnis zu ihrer Adoptivtochter Beate war voller Spannungen, die Tochter sprach am Ende ihres Lebens voller Abneigung über ihre Mutter. Wie konnte es soweit kommen?

Ein Leben für die DDR führte auch Wolfgang Vogel, der Anwalt mit dem goldenen Mercedes. Um den Star-Juristen geht es im Anschluss ab 21.00 Uhr.

   Sendetermin 9. August 
   Gert Fröbe - Der Hollywoodstar aus Zwickau 

Er war der berühmteste Gegenspieler von James Bond: Mr. Goldfinger - unvergessen dargestellt von Gert Fröbe. Immer wieder pendelte der Schauspieler zwischen West und Ost, zwischen Hollywood und Zwickau, um sein Heimweh zu stillen und sich mütterlichen Segen für seine jeweils "aktuelle" Ehefrau zu holen. Seine Lebensgeschichte ist ganz großes Kino.

Ab 21.00 Uhr steht ein weiterer berühmter sächsischer Lebemann im Mittelpunkt: Sachsen-König August der Starke.

   Sendetermin 16. August 
   Emmy Göring - Die First Lady der Nazis 

Die Hamburger Schauspielerin arbeitete viele Jahre am Weimarer Nationaltheater. Die Rolle ihres Lebens fand sie aber als First Lady des Dritten Reichs an der Seite von Reichsmarschall Hermann Göring. Doch was wusste sie von den Machenschaften ihres Mannes?

Um die Frau eines Nazi-Verbrechers, die auch nach Kriegsende noch jahrelang im Focus der Öffentlichkeit stand, geht es ab 21.00 Uhr: "Ilse Koch - die Hexe von Buchenwald".

   Sendetermin 23. August 
   Lucas Cranach der Jüngere - Maler, Unternehmer, Politiker 

Sein Vater war einer der mächtigsten Männer der Reformationszeit. Der Sohn, Cranach der Jüngere, soll das Familienunternehmen weiterführen. Aber kann er das? Es steht viel auf dem Spiel - für Lucas Cranach den Jüngeren, dessen Geburtstag sich dieses Jahr zum 500. Mal jährt.

Ein weiterer "Kampfgeist der Reformation" steht ab 21.00 Uhr im Mittelpunkt: Thomas Müntzer - der Satan von Allstedt

   Sendetermin 30.08. 
   Mechthild von Magdeburg - Eine Frau mit Visionen 

Mechthild von Magdeburg verlässt im 13. Jahrhundert die Geborgenheit ihrer Familie, ohne zu heiraten oder ins Kloster zu gehen. Ein enormes Risiko, denn Frauen haben damals nicht viel zu sagen. Mechthild von Magdeburg schert das nicht. In einer Zeit voller dramatischer Umbrüche wagt die Mystikerin das Undenkbare - kann das gutgehen?

Mit "Mathilde von Quedlinburg - vom Mädchen zur Machtfrau" geht es ab 21.00 Uhr um eine weitere bewundernswerte Frau im Mittelalter.

Im Vorfeld des Sendestarts am 2. August wird das Projekt begleitet von einer umfangreichen Internet-Dokumentation unter www.mdr.de/geschichte, im MDR-Text sowie in Sendungen des MDR FERNSEHENS und des MDR Hörfunks. Darüber hinaus wird auch "Geschichte Mitteldeutschlands - Das Magazin", dienstags 14-tägig im MDR FERNSEHEN, über die neuen Folgen berichten.

Honorarfreie Fotos stehen unter www.ard-foto.de zur Verfügung.

Pressekontakt:

MDR, Hauptabteilung Kommunikation, Birgit Friedrich,
Tel.: (0341) 3 00 64 26, E-Mail: presse@mdr.de

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