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Zwei MDR-Koproduktionen und Serie für KiKA für den Grimme-Preis nominiert

Leipzig (ots) - Wie das Grimme-Institut heute mitteilte, wurden die MDR-Koproduktionen "Bornholmer Straße" (MDR/Degeto/rbb) sowie der Tatort aus Weimar "Der Irre Iwan" (MDR/Degeto) in der Wettbewerbskategorie "Fiktion" auf die Nominierungsliste gesetzt. Ebenfalls für den Grimme-Preis nominiert ist das für KiKA produzierte Format "Schau in meine Welt!", das von den Sendern MDR, rbb, HR, SWR und KiKA seit 2012 produziert wird. Die Verleihung des ältesten und renommiertesten deutschen Fernsehpreises findet am 27. März in Marl statt.

Regisseur Christian Schwochow inszenierte nach einem Drehbuch seiner Eltern Heide und Rainer Schwochow die auf einer wahren Begebenheit beruhende Tragikomödie "Bornholmer Straße". Erzählt wird die Geschichte von Oberstleutnant Harald Schäfer - gespielt von Charly Hübner - und die überraschende Wendung am Grenzübergang Bornholmer Straße in den letzten dramatischen Stunden vor der Maueröffnung. Das Sachbuch "Der Mann, der die Mauer öffnete" von Gerhard Haase-Hindenberg zeichnet die Ereignisse vom 9. November 1989 aus der Sicht von Oberstleutnant Harald Jäger nach und diente als Anregung für den Film. Mit Charly Hübner, Milan Peschel, Rainer Bock, Max Hopp, Ludwig Trepte, Jasna Fritzi Bauer, Frederick Lau und Ulrich Matthes konnte ein großartiger Cast gewonnen werden. Zu dem hochkarätigen Ensemble zählen außerdem Robert Gallinowski, Margit Bendokat, Hans Uwe Bauer, Ursula Werner und Thorsten Merten.

"Bornholmer Straße" ist eine UFA FICTION-Produktion in Koproduktion mit dem MDR und der ARD Degeto sowie dem RBB für Das Erste, gefördert durch die Mitteldeutsche Medienförderung und das Medienboard Berlin-Brandenburg. Die Kamera führte Frank Lamm. Die Produzenten sind Nico Hofmann und Benjamin Benedict, Producer ist Matthias Adler, ausführender Produzent ist Sebastian Werninger. Die redaktionelle Federführung hat Jana Brandt (MDR). Des Weiteren zeichnen Stephanie Dörner (MDR), Christine Strobl (ARD Degeto), Claudia Grässel (ARD Degeto) und Cooky Ziesche (RBB) für die Redaktion verantwortlich.

Hoffnung auf den begehrten Grimme-Preis kann sich ebenfalls der Thüringen-Tatort aus Weimar "Der Irre Iwan" machen, mit Nora Tschirner als Hauptkommissarin Kira Dorn und Christian Ulmen als Hauptkommissar Lessing in den Hauptrollen.

Im Film geht es um den anscheinend gezielten Mord an der Chefsekretärin des Stadtkämmerers Iwan Windisch (Jörg Witte). Kira Dorn und Lessing stoßen bei ihren Ermittlungen nicht nur darauf, dass die Sekretärin Sylvia Kleinert (Hedi Kriegeskotte) ein Verhältnis mit ihrem Chef hatte, sondern vor allem auf das Ehepaar Rita (Sophie Rois) und Josef Eisenheim, das eine Geisterbahn betreibt und zum Rummel nach Rudolstadt gekommen ist. Josef Eisenheim weist auf einem Foto eine unfassbare Ähnlichkeit mit Iwan Windisch auf - die Kommissare beschleicht der Verdacht, dass der Stadtkämmerer ein bizarres Doppelleben führt.

Das Drehbuch stammt aus der Feder des Autorenteams Murmel Clausen und Andreas Pflüger. Die Regie führte Richard Huber, hinter der Kamera stand Robert Berghoff. Produzenten sind Max Wiedemann und Quirin Berg, ausführende Produzentin ist Nanni Erben. Die Redaktion hat Sven Döbler vom MDR und Birgit Titze von der ARD Degeto. Den "Tatort" hat die Wiedemann & Berg Television GmbH & Co. KG produziert im Auftrag der ARD Degeto und des Mitteldeutschen Rundfunks für Das Erste.

Geschichten von Kindern in Deutschland und der Welt, die die Zuschauer in Staunen versetzen; das ist kurz und knapp die Beschreibung für "Schau in meine Welt!". Das Format ist in der Kategorie Information & Kultur als Serie / Mehrteiler nominiert.

"Schau in meine Welt!" will neugierig darauf machen, die Lebenswelt anderer Kinder zu entdecken. Durch die Präsentation einer Vielzahl unterschiedlichster Lebenswelten soll der Blick für das Andere geschärft werden. Erzählt werden authentische Geschichten, die es den Kindern ermöglichen, die Vielschichtigkeit der Wirklichkeit so zu erfahren, wie sie ist.

Das Format "Schau in meine Welt" wird im KiKA wöchentlich sonntags ausgestrahlt. Die Sender MDR, rbb, HR, SWR und KiKA produzieren für diesen Sendeplatz die "Schau in meine Welt"-Dokus seit 2012. Der vom MDR für den Grimme-Preis eingereichte Film "Lennart spricht mit den Augen" wurde von der MDR-Redaktion Kinder und Soziales unter der Gesamtleitung von Dr. Astrid Plenk realisiert und von Anke Gerstel und Ralf Fronz redaktionell betreut.

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