MDR Mitteldeutscher Rundfunk

MDR blickt am 1. Mai nach Osten

Leipzig (ots) - Am 1. Mai 2004 fand die EU-Osterweiterung statt. Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern traten der Europäischen Union bei. Der MDR blickt anlässlich des 10-jährigen Jubiläums am 1. Mai 2014 in Fernsehen, Hörfunk und Telemedien in die Nachbarländer Polen und Tschechien sowie ins Baltikum, u.a. im MDR FERNSEHEN mit einer "Langen Osteuropa-Nacht" und der multimedial begleiteten Fernsehreportage "Nachbar - Wie geht's?". Im Hörfunk berichtet u.a. MDR INFO, wie die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt von der Osterweiterung profitiert. Für MDR SACHSEN ist die trinationale Hörfunk-Zusammenarbeit mit Tschechien und Polen ein wichtiges Projekt.

Marco Schreyl kramt am 1. Mai um 20.15 Uhr in der Unterhaltungssendung "Wie war das?!" im MDR FERNSEHEN wieder in der Zeitgeschichte und überrascht mit staunenswerten oder abwegigen Geschichten aus Estland. Für einen guten Zweck rätseln seine prominenten Gäste: Kim Fisher, Achim Mentzel, Guido Cantz und die gebürtige Polin Magdalena Brzeska, 26-fache Deutsche Meisterin in der Rhythmischen Sportgymnastik.

Wo liegen im Jahre 10 der EU-Osterweiterung die Gemeinsamkeiten, wo die Unterschiede zwischen Deutschen und Polen? Um diese Frage zu beantworten, porträtiert das Multimedia-Format "Nachbar - Wie geht's?" eine polnische und eine deutsche Familie - beide statistisch nahe am typischen Landesdurchschnitt, dazu Menschen, die sich in ihren Lebensentwürfen ähneln. Die Fernsehreportage und ihre multimediale Begleitung - entstanden als gemeinsame Aktion von MDR FERNSEHEN und dem polnischen öffentlich-rechtlichen Sender Telewizja Polska S.A. (TVP) - bietet Deutschen und Polen die Chance, vorherrschende Klischees zu überprüfen. Eine MDR-Reporterin war bei den Siweks im polnischen Łomża zu Besuch, eine Reporterin von TVP zu Gast bei den Schuberts in Erfurt. Beide Familien gewähren einen Einblick in ihren Alltag und in ihre Arbeit. Zu sehen ist die Reportage von MDR, TVP2 und Deutsche Welle am 1. Mai, 17.00 Uhr im MDR FERNSEHEN.

Unter www.nachbarschaftscheck.eu sind die Inhalte der Reportage abgebildet, Hintergrundtexte und Statistiken zu den vier Themenbereichen Geld, Arbeit, Wohnen und Kinder. Ergänzt wird die Internetplattform von Social Media-Auftritten auf der zweisprachigen Facebook-Seite und im YouTube-Channel.

"Heute im Osten unterwegs": In einem TV-Experiment begeben sich die Moderatorinnen der Sendungen "Heute im Osten" und "Unterwegs in Sachsen", Kamilla Senjo und Beate Werner, erstmals gemeinsam auf Spurensuche - zu sehen am 1. Mai ab 18.05 Uhr im MDR FERNSEHEN. Um die Entwicklung der vergangenen Jahre nachvollziehen zu können, reisen sie entlang der Grenze zu Polen und Tschechien - von Bad Muskau bis zum Bäderdreieck bei Bad Elster. Unterwegs treffen sie Menschen, deren Alltag schon lange an keiner Landesgrenze mehr Halt macht: Polizisten auf bi-nationaler Grenzstreife und Kinder, die in ihrer Kita zweisprachig aufwachsen. Dazu erfahren sie, warum viele deutsche Hotels in Grenznähe auf ihre tschechischen Mitarbeiter nicht mehr verzichten können. Auch hier wird die Reportage im Netz unter www.mdr.de begleitet.

"Lange Osteuropa-Nacht": Ostwärts schaut das MDR FERNSEHEN auch in einer Langen Osteuropa-Nacht vom 30. April zum 1. Mai ab 00.05 Uhr. Unterschiedliche Eindrücke von unseren östlichen EU-Nachbarn erfahren die Zuschauerinnen und zuschauer bei Julia Finkernagels erlebnisreicher Rucksacktour von Leipzig über Polen und die Slowakei, durch Ungarn und Rumänien bis an die bulgarische Schwarzmeerküste. Die anschließende Reportage "Schicht im Schacht" begleitet Bergarbeiter im rumänischen Schiltal und den Kampf der Kumpel um ihre Kohleminen. "Mit dem Duft von Thymian und Lavendel" geht es weiter nach Mähren in das tschechische Weinland. Von den Problemen der Ostsee-Fischer auf Rügen und deren Kollegen in Litauen auf der Kurischen Nehrung erzählt der Film "Zur See - Kampf der Fischer". Schließlich begibt sich Julia Finkernagel mit Rucksack und Kamera auf eine spannende und erkenntnisreiche Reise durch die EU-Länder Litauen, Lettland und Estland.

Auch der MDR-Hörfunk macht die EU-Osterweiterung zum Thema:

So berichtet MDR INFO unter anderem darüber, wie die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt von der Osterweiterung profitiert. Neben der beeindruckenden Gesamtbilanz - der Handelsumsatz allein mit den neuen Mitgliedsländern beläuft sich auf fünf Milliarden Euro pro Jahr - werden Unternehmen vorgestellt, für die sich der Ostexport zum überaus erfolgreichen Geschäftsmodell entwickelt hat. MDR JUMP richtet am 1. Mai den Blick nach Osten und schaltet für eine Bestandsaufnahme - was hat sich seit dem EU-Beitritt verändert? - in einige der Länder.

MDR SACHSEN:

Für eine sechsteilige "MDR SACHSENSPIEGEL"-Serie begab sich Moderator Andreas F. Rook in die Grenzregionen zu Tschechien und Polen. Er spricht mit Politikern, Unternehmern und Anwohnern und fragt sie, welche Hoffnungen sich durch den EU-Beitritt erfüllt haben.

Radio-Kollegen aus drei Ländern arbeiten zusammen: MDR 1 RADIO SACHSEN nutzt für die Berichterstattung um den 1. Mai die guten Kontakte zu den Radiokollegen nach Wrocław (PL) und Usti nad Labem (CZ). Drei Reporter aus Deutschland, Tschechien und Polen widmen sich gemeinsam grenzüberschreitenden Themen. MDR 1 RADIO SACHSEN, Radio Wrocław und Český rozhlas produzierten gemeinsam verschiedene Beiträge und nutzten dabei die technischen und redaktionellen Möglichkeiten der jeweiligen Nachbarredaktion. Darüber hinaus sind MDR 1 RADIO SACHSEN- Reporter am 1. Mai live vor Ort, wenn in Görlitz und Zgorzelec das große Europa-Fest gefeiert wird. In Internet-Blog "Grenzgänger" bietet MDR SACHSEN interessante Berichte der Reporter und Korrespondenten aus den Nachbarländern und dem Grenzgebiet, Hintergrundinformationen und Geschichten, die sie am Rande ihrer Arbeit erleben.

Der Blick nach Osten gehört 2014 zum zentralen Projekt "25 Jahre Friedliche Revolution" des trimedial ausgerichteten Medienhauses MDR. Im Mittelpunkt der ganzjährigen Berichterstattung in TV, Hörfunk und im Internet stehen die Zeitzeugen von damals, Ereignisse und Hintergründe der Friedlichen Revolution, die Veränderung der Lebenswirklichkeit der Deutschen seit 1989, aber auch die Entwicklungsprozesse in Osteuropa. Weiterführende Informationen zum Gesamtprojekt "25 Jahre friedliche Revolution" finden sich im Internet unter www.mdr.de/89.

Fotos zu den Sendungen: www.ard-foto.de

Pressekontakt:

MDR, Hauptabteilung Kommunikation, Margit Parchomenko, Tel.: (0341) 3
00 64 72, E-Mail: presse@mdr.de

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