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Deutsch-polnisches multimediales Projekt "Nachbar - Wie geht's?" gestartet

Deutsch-polnisches multimediales Projekt "Nachbar - Wie geht's?" gestartet
Deutsche Welle-Intendant Peter Limbourg, Prof. Dr. Karola Wille, Intendantin des Mitteldeutschen Rundfunks, Jerzy Kapuscinski, Direktor von TVP2 und Jürgen Gnauck, Thüringer Minister für Bundes-und Europangelegenheiten, (v.r.n.l.) starten offiziell das Webprojekt www.nachbarschaftscheck.eu . Weiterer Text... mehr

Leipzig (ots) - Aktuelle Bestandsaufnahme der Lebenswirklichkeit in Polen und im Osten Deutschlands: Gestern ist dazu in Berlin der Startschuss für das zweisprachige Webspecial und die Socialmedia-Kampagne gefallen. Der Lebensstandard zweier Durchschnitts-Familien im Jahr 2014 wird am Beispiel der Schuberts aus Erfurt und der Siweks aus Lomza gezeigt. In einer TV-Reportage des MDR, von TVP2 und der Deutschen Welle, zu sehen im MDR FERNSEHEN am 1. Mai, 17.00 Uhr, wird ihr Alltag verglichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden dargestellt.

Wer arbeitet mehr, wer verdient mehr? Wer wohnt wie? Wie viele Kinder gehören zum Familienglück? Wie sieht 25 Jahre nach dem Ende des Sozialismus die Lebenswirklichkeit in Polen und im Osten Deutschlands aus?

Der Startschuss für das deutsch-polnische multimediale Projekt "Nachbar - Wie geht's?", eine Gemeinschaftsproduktion des MDR, von TVP2 und der Deutschen Welle (Federführung) ist gefallen. In Vorbereitung der Fernsehreportage ermöglicht die dazu gehörende Internetplattform www.nachbarschaftscheck.eu bereits jetzt einen Blick hinter die Kulissen.

Diese Internetseite wurde symbolisch per Knopfdruck von MDR-Intendantin Karola Wille, Deutsche Welle-Intendant Peter Limbourg, Jerzy Kapuscinski, stellvertretender Intendant und Direktor von Telewizja Polska, und dem Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten Jürgen Gnauck am Donnerstag, 13. März 2014, in der Thüringer Landesvertretung in Berlin gestartet (siehe beigefügtes Foto).

MDR-Intendantin Prof. Dr. Karola Wille:

"Für das Zusammenwachsen Europas sind viele kleine Aktivitäten wichtig, die den Integrationsprozess insgesamt unterstützen und befördern. Wichtig sind dabei das Wissen übereinander, der Austausch von Meinungen sowie der Abbau von Vorurteilen. Dazu müssen wir uns auf Augenhöhe begegnen und den Leistungen der Nachbarn Respekt und Wertschätzung entgegenbringen. Den Medien kommt dabei eine besondere Verantwortung zu. Sie sind nicht nur Berichterstatter über die Ereignisse im jeweils anderen Land, sie leisten auch selbst einen Beitrag zum besseren Kennenlernen, zum Verständnis Füreinander."

Der deutsch-polnische Familiencheck "Nachbar -Wie geht's?" geht auf einen Kooperationsvertrag zurück, den MDR und TVP im vergangenen Jahr geschlossen haben.

Ausgangspunkt sind immer die beiden Familien aus Erfurt und Lomza. In der TV-Reportage im MDR FERNSEHEN am Donnerstag, 1. Mai, 17.00 Uhr, berichten sie über ihr Leben, ihren Alltag und ihre wirtschaftliche Situation.

Auf der deutsch-polnischen Internetplattform werden die Inhalte der Reportage abgebildet. Hintergrundtexte und Statistiken vertiefen die vier Themenbereiche Geld, Arbeit, Wohnen und Kinder. Fotogalerien und Straßenumfragen in Deutschland und Polen runden das Bild ab. Begleitet wird die Internetplattform von einer umfangreichen Socialmedia-Kampagne, die Polen und Deutsche mehr miteinander vertraut machen soll. Auf der zweisprachigen Facebook-Seite http://www.facebook.com/sasiad.nachbar und im YouTube-Channel http://www.youtube.com/user/sasiadnachbar wird jede Woche ein neuer "Fakt des Tages" gepostet: Ein Videoclip erläutert interessante Unterschiede im Alltagsleben.

Außerdem erfährt der Nutzer noch mehr über die beiden Familien aus der TV-Reportage und bekommt nützliche Tipps aus dem deutschen oder dem polnischen Alltag. Und natürlich können die User mitdiskutieren und ihre eigenen Beobachtungen und Meinungen mitteilen - entweder im Forum direkt auf der Internetplattform oder auf Facebook und bei YouTube.

Detailierte Infos unter www.nachbarschaftscheck.eu

Pressekontakt:


MDR, Hauptabteilung Kommunikation, Margit Parchomenko,
Tel.: (0341) 3 00 64 72, E-Mail: presse@mdr.de

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