MDR Mitteldeutscher Rundfunk

Hilfe für rechte Aussteiger

    Leipzig (ots) - Matthias Adrian, Ex-Neonazi und "exit"-Mitarbeiter
im Chat unter www.mdr.de zur MDR-Dokumentation "Nach Hitler -
Radikale Rechte rüsten auf"
    
    Früher waren Matthias Adrian und seine Verlobte Gunda Hernandez
Neonazis.  Vor zwei Jahren stiegen sie aus. Heute arbeiten sie im
Aussteigerprogramm "exit" mit und helfen Anhängern der rechten Szene
beim Absprung.
    
    Im Chat bei MDR ONLINE berichtet Matthias Adrian von seiner Zeit
als NPD-Funktionär. Am Donnerstag, 14. Juni, ab 22.30 Uhr ist er
unter www.mdr.de zu erreichen. Im Anschluss an den ersten Teil
"Täter" der MDR-Dokumentation im Ersten "Nach Hitler - Radikale
Rechte rüsten auf" stellt er sich den Fragen der Zuschauer.
    
    Die dreiteilige Dokumentation "Nach Hitler - Radikale Rechte
rüsten auf" wird ab 14. Juni jeweils donnerstags um 20.15 Uhr in
Phoenix und um 21.45 Uhr im Ersten ausgestrahlt.
    
    Im 1. Teil "Täter" am Donnerstag, 14. Juni, wird die blutige Spur
rechtsextremer Gewalttäter in der Bundesrepublik von 1979 bis heute
verfolgt. Ohne Zweifel sind die achtziger Jahre ein Höhepunkt
rechtsextremen Terrors. Ein Höhepunkt: Der Mordanschlag auf ein
jüdisches Verlegerehepaar. Und seit der Wiedervereinigung scheint
sich die Geschichte zu wiederholen. Unvergessen die Morde von
Solingen, Eberswalde, Hoyerswerda und die Krawalle in
Rostock-Lichtenhagen. Teil 2 "Führer" am Donnerstag, 21. Juni, widmet
sich dem politisch organisierten Rechtsextremismus und porträtiert
deren führende Köpfe. Teil 3 "Verführer" am Donnerstag, 28. Juni,
rekonstruiert die Traditionslinien rechtsextremer Ideologie in
Deutschland seit 1945.
    
    
    
ots Originaltext: MDR
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de


Bei Rückfragen:
Birthe Gogarten,
MDR Kommunikation,
Tel.: 0341 300 6457,
Fax: -6462

Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: MDR Mitteldeutscher Rundfunk

Das könnte Sie auch interessieren: