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"MAX": Das NachrichtenRadio MDR info und MDR FERNSEHEN starten erstes Börsenbarometer für Mitteldeutschland

Leipzig (ots) - DAX, Eurostoxx und Nemax bekommen Zuwachs. Ab Dienstag, 2. Januar, gibt es den MAX, den Mitteldeutschen Aktienindex. In das neue Börsenbarometer gehen zunächst 18 Werte aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen ein, dominiert von Firmen der Informations- und Telekommunikationstechnik. Im MAX registriert sind die Analytik Jena, Asclepion, Biltrain, Biolitec, Cybio, DEBW, Funkwerk, Gera Therm Medical, Intershop, Jenoptik, Lintec, Mühl Product, PC-Ware, Pixelnet, Q-Soft, Sachsenmilch, Sachsenring Automobiltechnik und SAP SI. Veröffentlicht wird der aktuelle Börsenstand des MAX im NachrichtenRadio MDR info um 12.45 Uhr und 17.45 Uhr, in der Spätausgabe der Fernsehnachrichten "MDR aktuell" um 21.45 Uhr und in der Mitteldeutschen Zeitung Halle. Aus der Taufe gehoben wurde der MAX vom NachrichtenRadio MDR info, von "MDR aktuell" und der Mitteldeutschen Zeitung in Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Stadt- und Saalkreissparkasse Halle. "Zweimal täglich werden wir die neueste Entwicklung des MAX melden. Damit wollen wir den Blick noch stärker auf die innovativen Firmen in unserem Sendegebiet lenken", erklärte Programmchef Christian Schneider das Interesse des NachrichtenRadios MDR info am Mitteldeutschen Aktienindex. Das unterstützt auch Fernsehchefredakteur Wolfgang Kenntemich: "Der tägliche MAX ist für uns eine gute Möglichkeit, die wirtschaftliche Dynamik dieser Region zu zeigen und den Zuschauer an komplizierte ökonomische Zusammenhänge heranzuführen." Zudem würden die börsennotierten Unternehmen aus der Region im Bewusstsein der Zuschauer besser verankert. Die Chefredakteurin der Mitteldeutschen Zeitung, Monika Zimmermann, sieht im MAX eine Hilfe, die Entwicklungen und Trends in der mitteldeutschen Wirtschaft besser zu verstehen. "Wir erwarten, dass sich dadurch ein Index etabliert, der wie ein Seismograph Auskunft über die Situation und die Perspektiven der regionalen Börsenunternehmen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen geben kann." Andreas Wrede, Leiter der Wertpapierabteilung bei der Sparkasse Halle, hofft auf eine allgemeine Stärkung der Aktienkultur. Er sehe eine gute Möglichkeit, mit dem MAX potentielle ostdeutsche Anleger an die Börse heranzuführen. "Wir rechnen damit, dass die Kenntnis der speziellen Chancen unserer Region zu einer besonderen Identifizierung mit den notierten Unternehmen und dem neuen Index bei den Hörern, Zuschauern und Lesern führt." Die Formel für den Index wurde an der Martin-Luther-Universität Halle unter Regie der Professoren Galler und Schmidt programmiert. "Für uns ist das ein wunderbares Anwendungsfeld", meint Prof. Schmidt, Lehrstuhlinhaber für Finanzwirtschaft und Betriebswirtschaftslehre. "Was wir den Studenten sonst nur theoretisch vermitteln, kann nun am MAX ganz praktisch durchgerechnet werden. Da wir uns dabei von Anfang an auf den "free float" stützen, sind wir mit dem MAX sogar den Weltbörsen voraus, die erst noch auf dieses Verfahren umstellen wollen." Fest geplant sind bereits Top- und Flop-Listen sowie Übersichten über die Kursentwicklungen als Tabellen und als Charts. Die Wertpapierspezialisten der Stadt- und Saalkreissparkasse Halle werden den MAX im NachrichtenRadio MDR info kommentieren. Auch in den Fernsehnachrichten von "MDR aktuell" erhält der MAX einen festen Sendeplatz. Die Projektteilnehmer: Das NachrichtenRadio MDR info ist ein Wortprogramm für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen - ohne Musik und Werbung. Die aktuellen Börsendaten aus Frankfurt und New York, immer 13 Minuten nach der vollen Stunde, werden künftig durch den Mitteldeutschen Aktienindex MAX um 12.45 Uhr und 17.45 Uhr ergänzt. Ansprechpartner ist Christian Schneider, Telefon (0345) 300 5220. "MDR aktuell" ist die Hauptnachrichtensendung des MDR FERNSEHENS. Der MAX wird in der Spätausgabe um 21.45 Uhr präsentiert. Ansprechpartnerin ist Bettina Ruprecht, Telefon (0341) 300 4031. Die Mitteldeutsche Zeitung Halle erscheint im südlichen Sachsen-Anhalt. Ihre tägliche Auflage beträgt 350.000 Exemplare. Ansprechpartner ist Dr. Rainer Gummelt, Telefon: (0345) 565 42 22. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Ansprechpartner ist Professor Dr. Reinhart Schmidt, Telefon (0345) 552 34 50. Stadt- und Saalkreissparkasse Halle, Ansprechpartner ist Andreas Wrede, Telefon (0345) 232 29 61. ots Originaltext: MDR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen: Frank-Thomas Suppé, MDR Kommunikation, Telefon (0341) 300-6401, Telefax (0341) 300-6460, E-Mail kommunikation@mdr.de . Aktuelle MDR-Presseinformationen im Internet unter www.mdr.de/intern Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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