MDR Mitteldeutscher Rundfunk

Eine Weltausstellung kommt näher: Die EXPO 2000 im MDR

Leipzig (ots) - Am 1. Juni beginnt die EXPO 2000. Bis zum 31. Oktober ist in Hannover die ganze Welt versammelt, um zu zeigen, was die Kulturen der Erde zu leisten im Stande sind und mit welchen Visionen sie in das Dritte Jahrtausend gehen. Neben Dutzenden Ausstellungen allein in Hannover und Hunderten Begleitprojekten weltweit bietet die EXPO ein Rahmenprogramm mit rund 18.000 Veranstaltungen - ein nahezu unüberschaubares Angebot für den Einzelnen. Wer da den Überblick bewahren und so viel wie möglich von der EXPO mitbekommen möchte, ist auf die elektronischen Medien angewiesen. Das Angebot der EXPO-Partner ARD und ZDF erweitert der MITTELDEUTSCHE RUNDFUNK mit eigenen Sendungen speziell für die Zuschauer in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Denn die EXPO 2000 ist auch eine Leistungsschau der Regionen. Unter den 700 sogenannten Weltweiten Projekten sind mehr als 50 im MDR-Sendegebiet zu finden, vor allem in der einzigen Korrespondenzregion der EXPO, in Sachsen-Anhalt. Daran knüpft das MDR FERNSEHEN mit seinem Journal "EXPO 2000" an. Vom 2. Juni bis 27. Oktober wird sich Moderatorin Sylvia Acksteiner jeden Freitag um 11.30 Uhr von einem dieser EXPO-Projekte melden und über seine Besonderheit berichten. In der Auftakt-Sendung meldet sie sich aus Hannover und macht die Zuschauer mit der EXPO und ihrer Idee vertraut. Danach geht es um konkrete Vorhaben. Das sind zum Beispiel die Cranach-Höfe und das Hundertwasser-Gymnasium in der Lutherstadt Wittenberg (Sendung am 9. Juni), die unter Gesichtspunkten des ökologischen Bauens sanierte Werkssiedlung Piesteritz (16. Juni), die umgestaltete ehemalige Grenzregion im Eichsfeld (23. Juni), das Projekt "Baden in Licht und Musik" im Klinikzentrum Bad Sulza (30. Juni), das Biosphärenreservat "Mittlere Elbe" bei Schönebeck (7. Juli), das Chemiedreieck und die Filmfabrik Wolfen (14. Juli) und viele andere. Ob wiederbelebte Tagebaulandschaft oder kompletter Stadtumbau - die Projekte bieten Lösungsansätze für die Probleme der Zukunft. Sie werden auch nach der Weltausstellung ihren Bestand haben. Im Fernseh-Journal "EXPO 2000" melden sich außerdem ARD-Reporter von den spannendsten Plätzen der Weltausstellung in Hannover. Sie stellen Woche für Woche neue Themenparks, Länderpavillons und zahlreiche Attraktionen aus dem "Ereignis-Programm" der EXPO vor. Und sie suchen das Gespräch mit Machern, Visionären und Gästen. Ein nicht alltägliches EXPO-Special bietet das MDR FERNSEHEN am Freitag, 23. Juni. In der Sendung "Hier ab vier" geht es ab 16.30 Uhr um die EXPO und die Deutsche Bahn. Täglich werden bis zu 130.000 Bahnreisende in Hannover erwartet. Über den logistischen Aufwand, über neue Verkehrskonzepte und nicht zuletzt über das Zugpferd der Bahn, den ICE 3, berichtet dieser Film. EXPO im MDR/ 2 Die EXPO ist aber nicht nur ein Fernsehereignis. Auch die Radioprogramme des MDR berichten über das Geschehen in Hannover und besonders über die weltweiten Projekte in Mitteldeutschland. Zur Einstimmung gibt es auf MDR KULTUR ein "FIGARO-Spezial" am Mittwoch, 31. Mai, von 6 bis 9 Uhr. Mit einem Paukenschlag will Hannover auf den Beginn der EXPO aufmerksam machen. "The site is the set" heißt das multimediale Spektakel am 1. Juni. Aber wie verbinden sich dabei Musik, Theater, Film und Tanz? FIGARO geht der Frage nach. Die Sendung wirft in mehreren Beiträgen und Gesprächen auch einen Blick auf die großen Themenparks der EXPO, stellt das Kunstprojekt "In Between" zwischen den Hallen und Pavillons vor, fragt nach Tops und Flops der EXPO-Architektur, zeigt die Weltausstellung im Wandel der Jahrzehnte und stellt schließlich die "Weltweiten EXPO-Projekte" in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen auf den Prüfstand. Was bieten sie und wie innovativ sind sie wirklich? "EXPO 2000" heißt dann die Reihe, mit der FIGARO, das Journal von MDR KULTUR, die Weltausstellung begleitet. In der Auftakt-Woche der EXPO, vom 5. bis 9. Juni, gibt es das "EXPO-Tagebuch", täglich zwischen 6 und 9 Uhr und zwischen 16.05 und 18.00 Uhr. Sandra Meyer, Landeskorrespondentin in Sachsen-Anhalt, und Bernd Schekauski bieten persönliche Betrachtungen rund um die EXPO. In den folgenden Wochen stellt FIGARO die wichtigsten EXPO-Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen vor, beschäftigt sich mit der Geschichte der EXPO, mit ihrer Architektur, mit ihrem Image in Deutschland und anderswo. Besondere Aufmerksamkeit widmet MDR KULTUR dem Ereignis-Programm der EXPO. So erfahren die FIGARO-Hörer alles über die "Sinfonischen Nächte" und die "Sieben Tage" der Musik, erleben im Zeitraffer den Bühnenmarathon von Goethes "Faust", lernen des Kunstprojekt "In Between" näher kennen sowie die Zukunftsvisionen des "Global Dialogue". Über das aktuelle Programmangebot des MDR zur EXPO 2000 informieren übrigens der MDR-Text sowie MDR ONLINE unter www.mdr.de. Höhepunkte der EXPO-Berichterstattung im MDR sind die Länderwochen von Thüringen (24. bis 30. Juli), Sachsen (4. bis 10. September) und Sachsen-Anhalt (11. bis 17. September) im Deutschen Pavillon auf der EXPO. Reporter der drei Landesfunkhäuser des MDR sind dann vor Ort und berichten über die regionale Leistungsschau von Kultur, Kunst und Wirtschaft. Über die EXPO-Projekte in ihrer Region haben die MDR-Landesfunkhäuser Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bereits lange vor Beginn der EXPO berichtet. Das Nachrichtenradio MDR info war im Mai für die Hörer auf EXPO-Tour und berichtete live aus Dessau, Bitterfeld, Jena, Ronneburg und Klingenthal. ots Originaltext: MDR Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen: MDR Kommunikation und Marketing, Frank-Thomas Suppé, Tel. (0341) 300 6401, Fax: -6460. E-Mail kommunikation@mdr.de. Pressefotos unter www.ard-foto.de. Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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