EU-Klima-Ziele mit schwäbischem Offshore-Projekt erreichbar - Windpark Global Tech I im EU-Parlament präsentiert (mit Bild)
Straßburg/Wolfschlugen (ots) - Innovatives Baden-Württemberg
EU-Klima-Ziele mit schwäbischem Offshore-Projekt erreichbar - Windpark Global Tech I im EU-Parlament präsentiert
- Wirtschaftsminister a. D. Dr. Walter Döring initiiert
EU-Präsentation - Liberale Fraktion im Europäischen Parlament lädt zum
EU-Windkraft-Seminar - Global Tech I überzeugt im EU-Parlament in Straßburg
Auf Initiative des ehemaligen Baden-Württembergischen Wirtschaftsminister Dr. Walter Döring, Aufsichtsratsvorsitzender des Windkraft-Marktführes Windreich AG und Vorsitzender des Unternehmerbeirats der Tochterunternehmung Wetfeet Offshore Windenergy GmbH mit Sitz in Wolfschlugen bei Stuttgart, konnte Deutschlands leistungsstärkstes Offshore Windkraftprojekt, Global Tech I, im EU-Parlament in Straßburg präsentiert werden.
Zum EU-Seminar "Mit deutschen Offshore-Windpark-Projekten die Klimaziele der EU erreichen", luden Michael Theurer und Jens Rohde, Mitglieder des Europäischen Parlaments, und die Fraktion der Liberalen im EU-Parlament.
"Die Klimaziele der EU sind sehr ambitioniert - um diese bis 2020 zu erreichen, bedarf es innovativer Leistungen und unternehmerischen Tatendrang", erklärte die Vize-Präsidentin der des Europa Parlaments Dr. Silvana Koch-Mehrin in ihrer Begrüßung im Parlament in Straßburg zu Beginn eines Informations-Seminars zu Deutschlands leistungsstärksten Windkraft-Projektes Global Tech I in der deutschen Nordsee.
Aus Sicht der Europäischen Union ist die Gewinnung Erneuerbarer Energien mittels Offshore-Windkraftanlagen einer der größten Zukunftsmärkte der nächsten Jahrzehnte. Pläne der EU sehen vor, bis 2020, rund 20 % des benötigten Energiebedarfs über Erneuerbare Energien abzudecken. Hierbei soll ein Schwerpunkt im Offshore-Bereich liegen.
In der von Michael Theurer moderierten Veranstaltung wies der Aufsichtsratsvorsitzende der Windreich AG, Dr. Walter Döring in seinem Vortrag auf die besonderen Finanzierungsherausforderungen derartiger Großprojekte hin und forderte eine stärkere Einbindung der Politik und Bankenlandschaft in die Zukunftsgestaltung der Windenergie-Branche um die EU-Klimaziele erreichbar zu machen.
Die Mitglieder und Gäste des EU-Parlaments konnten sich in vier Fachbeiträgen über die Herausforderungen in wirtschaftlicher, technischer und wissenschaftlicher Form sowie die Zukunftschancen der Offshore-Windenergie-Gewinnung informieren und Fragen rund um das Projekt stellen.
"Im Januar 2009 haben wir das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Bremerhaven/Kassel gegründet und stellen uns damit den Herausforderungen der Zukunft. Was wir heute in der Forschung erreichen, kann rasch umgesetzt werden und trägt dazu bei, die Spitzenstellung deutscher Unternehmen weiter auszubauen", so Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer Gesellschaft, Aufsichtsrat der Windreich AH und Unternehmensbeirat der Wetfeet GmbH in seinem Vortrag "Zukunft braucht Forschung - Fraunhofer als Partner für Innovation.
"Wir haben durch Innovation und Leistungsfähigkeit einen internationalen Wettbewerbsvorteil, diesen müssen wir nutzen um neue Märkte zu erschließen und um eine Energieunabhängigkeit zu ausländischen Anbietern zu sichern", so Dr. Dipl. Ing. Eberhard Veit, Aufsichtrat der Windreich AG und Unternehmensbeirat der Wetfeet GmbH und Vorstandsvorsitzender Festo AG, der auch Mitglied des Vorstands des Innovationsrats Baden-Württemberg ist.
"Die STRABAG Offshore Wind GmbH wird beim Offshore Windpark Global Tech I neu entwickelte Schwerkraftfundamente mit Unterstützung der Europäischen Union erstmalig in einer Großserie zum Einsatz bringen", so Dr. Klaus Weber, Geschäftsführer der STRABAG Offshore Wind GmbH in seiner Präsentation zur technischen Herausforderung des Projektes.
Ca. 110 Kilometer nordwestlich von Cuxhaven entsteht der Windpark Global Tech I in der Deutschen Bucht. 80 Windkraftanlagen der 5-MW-Klasse des deutschen Herstellers AREVA Multibrid erzeugen zukünftig eine jährliche Gesamtleitung von 400 Megawatt. Hieraus leitet sich eine nutzbare Stromproduktion von rund 1,6 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr ab, mit dem man über eine Millionen Menschen mit sauberer Energie versorgen kann. Hinzu kommt, dass die Windkraftanlagen rund 1,4 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen und somit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz erbracht wird.
Das Projekt Global Tech I schafft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hierbei über 1000 neue Arbeitsplätze und hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 1,7 Milliarden.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Wetfeet GmbH, www.wetfeet.de
Pressekontakt:
Wetfeet Offshore Windenergy GmbH Gerald Hauke Leiter Unternehmenskommunikation Esslinger Str. 11-15 72649 Wolfschlugen Tel.: 0049 (0) 70 22 - 95 30 60 Fax: 0049 (0) 70 22 - 54 82 0 E-Mail: pr@wetfeet.de


