GSW Immobilien AG

Berliner Wohnimmobilienunternehmen GSW Immobilien AG plant Börsengang im zweiten Quartal 2010

Berlin (ots) -

   - Ein führendes privates Wohnimmobilienunternehmen in Berlin
     strebt eine Notierungsaufnahme im Regulierten Markt (Prime
     Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse und an der Berliner
     Börse an 
   - Nettoersterlös soll die Eigenkapitalbasis der GSW stärken, die
     Loan-to-Value-Ratio verringern, zur Begleichung zinstragender
     EK02 Steuerverbindlichkeiten verwendet werden sowie das
     Unternehmen mit größerer Flexibilität bei der Finanzierung des
     angestrebten Wachstums ausstatten 
   - Deutsche Bank und Goldman Sachs International fungieren als
     Joint Bookrunners und Joint Global Coordinators; Berenberg Bank,
     Commerzbank und HSBC Trinkaus sind als Co-Lead Manager 
mandatiert 

Die GSW Immobilien AG ("GSW"), ein führendes privates Wohnimmobilienunternehmen in Berlin, bereitet sich auf einen Börsengang vor. Das Unternehmen beabsichtigt, seine Aktien im zweiten Quartal 2010 im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Börse und an der Berliner Börse notieren zu lassen. Die Deutsche Bank und Goldman Sachs International werden als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners fungieren. Die Berenberg Bank, Commerzbank und HSBC Trinkaus wurden als Co-Lead Manager mandatiert. Die GSW beabsichtigt, den Nettoersterlös aus dem Börsengang zur weiteren Stärkung ihrer Eigenkapitalbasis, zur Reduzierung der Loan-to-Value-Ratio auf unter 60% sowie zur Begleichung zinstragender EK02 Steuerverbindlichkeiten zu verwenden. Darüber hinaus würde das Unternehmen durch diese Mittel mit einer größeren Flexibilität bei der Finanzierung des angestrebten Wachstums ausgestattet werden.

Mit einem Portfolio von rund 49.700 Wohnungen und 3,1 Mio. Quadratmetern Wohnfläche ist die GSW, gemessen an der Anzahl der eigenen und verwalteten Wohnungen, nach eigener Einschätzung das größte private Wohnimmobilienunternehmen in der deutschen Hauptstadt Berlin. Die Strategie des Unternehmens zielt darauf, seinen langfristigen Cash Flow aus dem Portfolio- und Immobilienmanagement zu erhöhen. 2004 erwarb ein Konsortium aus Whitehall Funds und Tochtergesellschaften von Cerberus Capital Management, L.P. die im Jahr 1924 gegründete GSW vom Land Berlin. In den Folgejahren wurde die Geschäftsstruktur des Unternehmens systematisch angepasst und optimiert. Ende 2009 wurde das Immobilienportfolio der GSW mit rund E2,6 Mrd. bewertet.

GSW profitiert von Geschäftstätigkeit in einem attraktiven Wohnimmobilienmarkt in Deutschland

Mit ihrem klaren Fokus auf Berlin operiert die GSW in einem der größten Wohnimmobilienmärkte Deutschlands. Das Geschäftsmodell ist darauf ausgerichtet, die demografischen Trends und gesamtwirtschaftlichen Faktoren nutzen zu können, die nach Einschätzung der GSW in Berlin attraktiver sind als in anderen deutschen Großstädten. Seit einigen Jahren zeichnet sich der Berliner Wohnimmobilienmarkt durch eine wachsende Bevölkerung, fallende Leerstandsquoten, steigende Mieten und, verglichen mit anderen deutschen Städten, eine jüngere Bevölkerung aus.

Erfolgreiches und effizientes Geschäftsmodell

Seit der Privatisierung im Jahr 2004 hat die GSW ihre Kostenstruktur angepasst und ihre Effizienz durch Restrukturierungs- und Produktivitätsmaßnahmen erhöht. Da sich die GSW auf einen einzigen bedeutenden Wohnimmobilienmarkt in Deutschland konzentriert, kann das Unternehmen sein Portfolio effizient verwalten und Skaleneffekte realisieren. Zudem fokussiert sich die GSW darauf, stärker auf die Wünsche der Kunden einzugehen und deren Zufriedenheit weiter zu steigern. Hierdurch werden die relativ hohen Wachstumsraten der Mieteinnahmen unterstützt.

Optimierte Renditen durch aktives Portfoliomanagement

Die GSW verfolgt eine Strategie des aktiven Portfoliomanagements, um ihre Erträge zu erhöhen. Dazu gehören der Erwerb ineffizient verwalteter Immobilienportfolios sowie der Verkauf von ausgewählten Eigentumswohnungen und Assets. Auch wenn der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit auf der effizienten Verwaltung von Wohnimmobilien liegt, beabsichtigt das Unternehmen, seine Marktpräsenz und operativen Strukturen auch zur Erweiterung des Portfolios und zur Steigerung der Erträge zu nutzen. Seit 2004 hat das Unternehmen mehrere Portfolios erworben, in denen es Möglichkeiten für ein aktives Asset Management identifiziert hatte. Im Einzelfall wird das Unternehmen attraktive Angebote für den Verkauf von Immobilien prüfen..

Erfolgsgeschichte bei der Generierung von Mieteinnahmenwachstum

Das Geschäftsmodell der GSW hat sich gegenüber konjunkturellen Schwächephasen und Rezessionen als widerstandsfähig erwiesen, da es trotz der Schwankungen im deutschen Wirtschaftswachstum gelungen ist, die nominalen Mietpreise seit 1998 kontinuierlich anzuheben. Diese relative Unabhängigkeit gegenüber Konjunkturschwankungen wird durch die Mieterstruktur der GSW zusätzlich verstärkt. Ein hoher Anteil der Mieter des Unternehmens verfügt über indirekte Privateinkünfte, beispielsweise Rentner, und ist deshalb zyklischen Einflüssen nur relativ geringfügig ausgesetzt. Zwischen 2006 und 2009 konnte die GSW ihre Mietpreise auf vergleichbarer Basis durchschnittlich um 3,2% pro Jahr erhöhen und gleichzeitig den Wohnungsleerstand um insgesamt 32% senken. Die Geschäftsführung hat innovative, preisgekrönte Marketingprogramme zur Ankurbelung des Wachstums von Mieteinnahmen eingeführt, unter anderem erfolgreiche Kampagnen zu Mietsteigerungen, Leerstandsverringerungen und Nachvermietungen mit minimalen Mieterwechselkosten.

Im Geschäftsjahr 2009 erzielte die GSW ein konsolidiertes Ergebnis aus Vermietung und Verpachtung in Höhe von E133,6 Mio. (2008: E129,3 Mio.). Das konsolidierte operative Ergebnis (EBIT) der Gesellschaft hat im Jahr 2009 E229,0 Mio. betragen (2008: E185,7 Mio.). Der Konzernjahresüberschuss stieg von E107,7 Mio. auf E172,1 Mio. im Jahr 2009.

Über die GSW

Die GSW Immobilien AG ist mit einem Portfolio von rund 49.700 Wohneinheiten und einer gesamten Wohnfläche von 3,1 Mio. Quadratmetern ein führendes privates Wohnimmobilienunternehmen in Berlin. Zusätzlich verwaltet eine Tochtergesellschaft der GSW rund 17.000 Wohneinheiten für Dritte. Die Unternehmensstrategie der GSW ist auf die langfristige Verwaltung von Mietwohnungen ausgerichtet, wobei ein systematischer Ansatz verfolgt wird, der darauf ausgerichtet ist, sowohl die Zufriedenheit der Kunden als auch die Betriebseffizienz zu steigern. Im Jahr 2004 erwarb ein Konsortium aus Whitehall Funds und Tochtergesellschaften von Cerberus Capital Management, L.P. die in Jahr 1924 gegründete GSW vom Land Berlin. Im Jahresdurchschnitt 2009 beschäftigte die GSW rund 630 Mitarbeiter. Zum 31. Dezember 2009 wurde das Immobilienportfolio der Gesellschaft mit rund E2,6 Mrd. bewertet.

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