Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

Licht-Test 2015: Dämmerstunde geht weiter

Licht-Test 2015: Dämmerstunde geht weiter
Licht-Test Mängelquote Pkw 2015 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7865 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe/ProMotor"

Bonn (ots) - Die Meisterbetriebe der Kfz-Innungen haben auch in diesem Oktober wieder mehrere Millionen kostenlose Licht-Tests mit einem hohen Zeitaufwand für die Allgemeinheit und im Sinne der Verkehrssicherheit geleistet. Das entspricht laut ZDK-Präsident Jürgen Karpinski einem Kostenaufwand in dreistelliger Millionenhöhe, den das Deutsche Kfz-Gewerbe für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer auf unseren Straßen kostenlos erbringt.

Insgesamt 150 000 Tests flossen in diesem Jahr in die Statistik ein, 32,2 Prozent mit Beanstandungen an der Beleuchtungsanlage. Damit hat sich die Anzahl an Fahrzeugen mit Mängeln im Vergleich zum vergangenen Jahr (32,9 Prozent) nur geringfügig um 0,7 Prozentpunkte verbessert. Besonders auffällig ist der Anstieg der Pkw, an denen Hauptscheinwerfer defekt waren; bei 23 Prozent der statistisch erfassten Fahrzeuge wurde dies kritisiert (2014: 19,2 Prozent). Hingegen ist der Anteil der zu hoch eingestellten Scheinwerfer von 10,4 auf 9,3 Prozent gesunken, was ein erfreuliches Ergebnis ist.

Prof. Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D.: "Angesichts der kaum veränderten Mängelquote ist der Rückgang der Zahl zu hoch eingestellter Scheinwerfer ein erfreuliches Ergebnis, denn das sind die "Blender", die jeden Fahrer im Gegenverkehr anstrengen und gefährden."

Mit einer geringfügigen Abweichung vom vergangenen Jahr wurden zu niedrig eingestellte Scheinwerfer registriert: 8,3 Prozent im Jahr 2015 gegenüber 7,8 Prozent im Jahr 2014. Die rückwärtige Beleuchtungseinrichtung war 2014 statistisch mit 8,6 Prozent verbucht, im Jahr 2015 mit 7,6 Prozent.

Die Präsidenten Prof. Bodewig (DVW) und Karpinski (ZDK) sind sich einig: "Die Mängelquote ist erneut alarmierend und belegt eindrucksvoll die hohe Bedeutung der Aktion. Die jährlichen Tests werden künftig überdies noch wichtiger für die Verkehrssicherheit, denn immer mehr Autos mit technisch hochgerüsteten Lichtsystemen fahren auf unseren Straßen. Diese erfordern zukünftig unter Sicherheitsaspekten einen deutlich anspruchsvolleren Service."

Im Vergleich der Bundesländer schneidet Brandenburg am schlechtesten ab: Von allen Fahrzeugen aus Brandenburg, die in die Statistik einflossen, waren 40,4 Prozent mangelhaft. Dies ist insbesondere deshalb bemerkenswert, weil Brandenburg im Jahr 2014 mit einer Quote von nur 22,6 Prozent am besten abgeschnitten hat. Sehr hohe Mängelquoten haben darüber hinaus Schleswig-Holstein (35,5 Prozent), Nordrhein-Westfalen (35 Prozent) und Hessen (34,7 Prozent). Am besten wurde in Berlin (14,9 Prozent), Thüringen (19,8 Prozent) und Bremen (23,8 Prozent) getestet.

Jedes Jahr nehmen Millionen Autofahrer das Angebot wahr, im Oktober kostenfrei und unbürokratisch die Beleuchtungsanlage ihres Fahrzeugs überprüfen zu lassen. Die Organisatoren des Licht-Tests sind das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und die Deutsche Verkehrswacht (DVW), Schirmherr ist der Bundesverkehrsminister. Partner der Aktion 2015 sind Renault, Osram, AUTO BILD, Fuchs Schmierstoffe, der Zentralverband der Augenoptiker und der ADAC.

Weitere Informationen finden Sie hier: unter www.licht-test.de.

Pressekontakt:

Claudia Weiler, PR-Referentin
Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)
Telefon: 0228/ 91 27 273
weiler@kfzgewerbe.de
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Hannelore Herlan, Pressesprecherin
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