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Chemie: Menschenduft für Kühe

Hamburg (ots) - Agenor Mafra-Neto, ein Unternehmer aus Riverside, USA, hat ein Parfum entwickelt, das Rinder wie Menschen riechen lässt. Der Zweck, so berichtet das Magazin GEO in seiner März-Ausgabe, sei es, Malariamücken abzulenken - sodass sie mit ihrem Stich keinen menschlichen Wirt infizieren. Denn die Malariamücke lebt nur etwa 20 Tage lang und trinkt in dieser Zeit meist nur zwei- bis dreimal das Blut eines Menschen. Wenn das Insekt nur eine ihrer Mahlzeiten auf einer Kuh einnehme, sinke die Wahrscheinlichkeit stark, dass sie noch einen Menschen sticht, meint Mafra-Neto. Der spezifisch menschliche Duft - er erinnere entfernt an Hühnersuppe und besitze eine starke Milchsäurenote - sei nötig, weil die Mücke beim Geruch sehr wählerisch ist und normalerweise Tiere verschmäht. Jenen macht der Stich übrigens nichts aus: Rinder zum Beispiel erkranken nicht an Malaria.

Die aktuelle Ausgabe von GEO ist ab sofort im Handel erhältlich, hat 148 Seiten und kostet 7 Euro.

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