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Materialforschung: Autoreifen aus Löwenzahn

Hamburg (ots) - Aus dem weißlichen Saft der Pusteblume lässt sich Kautschuk zur Gummiherstellung gewinnen, berichtet das Magazin GEO in seiner Januar-Ausgabe. Und zwar genug, um es mit Naturkautschuk aus tropischen Gummibäumen aufzunehmen. Besonders ergiebig ist das Sekret einer gezüchteten Variante des Russischen Löwenzahns. Der spezielle Vorteil: Während die tropische Pflanze erst nach fünf Jahren abgeerntet werden kann, dauert dies beim Löwenzahn nur ein Jahr. Zudem ist er kaum schädlingsanfällig und kann auf Brachland angebaut werden. Zwar lässt sich Reifengummi auch synthetisch herstellen, doch Naturkautschuk sei dafür deutlich besser, sagt ein Sprecher der Reifenfirma Continental, die den "Löwengummi" zusammen mit dem Fraunhofer-Institut Münster erforscht. Insbesondere für besseren "Schneegriff" sei ein hoher Naturkautschukanteil zu empfehlen.

Die aktuelle Ausgabe von GEO ist ab sofort im Handel erhältlich, hat 172 Seiten und kostet 6,90 Euro.

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