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Wettbetrügern auf der Spur

Hamburg (ots) - Im Oktober wird vor einem Bochumer Gericht der größte Wettskandal in der Geschichte des europäischen Fußballs verhandelt. Dabei sollen 2009 allein in Deutschland 32 Spiele von Betrügern manipuliert worden sein. Seit einem Jahr ermittelt ein Team von Wettdetektiven im Auftrag des europäischen Fußballverbandes UEFA, um derartige Skandale künftig schneller aufzudecken. Als erstes deutsches Magazin durfte GEO den 13 Analysten dabei über die Schulter schauen.

7,8 Milliarden Euro verwetten Sportfans jedes Jahr allein in Deutschland; vor allem setzen sie auf Fußballergebnisse. Denn im Fußball fällt es leicht, ein Spiel zu manipulieren. Weil nur wenige Tore fallen, kann ein zu Unrecht gegebener Elfmeter ein Spiel eher entscheiden als etwa ein Strafwurf im Handball. Gleichzeitig ist das Wettgeschäft heute globaler, komplexer und schwerer zu durchschauen. Internet-Wettbüros ermöglichen es inzwischen, sogar in Hongkong auf Spielergebnisse deutscher Amateurligen zu setzen.

GEO-Reporter berichten in der aktuellen Ausgabe, wie die UEFA-Analysten in einem unscheinbaren Londoner Büro versuchen, das falsche Spiel der internationalen Wettmafia zu durchschauen. Die Wettdetektive errechnen, wie stark eine Fußballmannschaft einzuschätzen ist und welches Spielergebnis wahrscheinlich wäre. Weichen Wettquoten und tatsächliches Ergebnis auffallend stark vom erwarteten Ausgang eines Spiels ab, alarmieren sie die UEFA. Außerdem erstellen die Analysten Profile von Spielern, Trainern und Schiedsrichtern, die schon einmal an verdächtigen Spielen beteiligt waren.

Die GEO-Reportage beschreibt die einsame Arbeit der Analysten, die alle 53 europäischen Fußballligen von Moldawien über Lettland, Türkei und Ungarn bis zu den die Faröer-Inseln beobachten. In der Branche sind die Wettdetektive um den Analysten Darren Small als "Darrens Dreizehn" bekannt, ein eingeschworenes Team wie die Räuber im Kinofilm "Ocean's Eleven" - nur eben auf der richtigen Seite.

Die aktuelle Ausgabe von GEO ist ab sofort im Handel erhältlich, hat 174 Seiten und kostet 6,30 Euro.

Unter www.geo.de/presse-download finden Sie das aktuelle Heftcover zum Download.

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Maike Pelikan
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