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TIERZUCHT: Namen vor die Säue

Hamburg (ots) - Deutsche Forscher haben Schweine darauf trainiert, auf Namen zu hören und erst dann zur Futterquelle zu gehen, wenn ihre Namen aufgerufen werden. Wie das GEO-Magazin in seiner Juli-Ausgabe berichtet, schont das Verfahren die Nerven der Tiere. Seit Einführung des namentlichen Aufrufsystems herrscht sittsame Zurückhaltung im Stall des Leibniz-Instituts für Nutztierbiologie bei Rostock. Zuvor rannten alle Schweine gleichzeitig los, sie drängelten und bissen. Durch die neue Methode, entwickelt von einem Team um Gerhard Manteuffel, werden Rangstreitigkeiten vermieden, und die Tiere fügen einander weniger Verletzungen zu. Außerdem langweilen sie sich weniger, weil sie aufmerksam der Stimme aus dem Computer lauschen. Am besten eignen sich Namen mit gut unterscheidbaren Vokalen wie in "Beate" oder "Edelgard".

Die aktuelle Ausgabe von GEO ist ab morgen im Handel erhältlich, hat 156 Seiten und kostet 6,30 Euro.

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