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NEUROLOGIE: Die Gedankenleser

Hamburg (ots) - Am University College in London ist der bislang komplexeste Versuch gelungen, per Hirnscan Gedanken zu lesen. Wie das Magazin GEO in seiner Mai-Ausgabe berichtet, war es den Forschern um Eleanor Maguire möglich, zu erkennen, woran sich ein Mensch erinnert, der zuvor einen Film betrachtet hat. Zur Auswahl standen mehrere Videoclips für zehn Teilnehmer des Experimentes, deren Hirnaktivität während der Vorführung aufgezeichnet wurde. An eine der Szenen - zum Beispiel eine Frau, die einen Brief einwirft - sollten sich die Probanden später möglichst intensiv erinnern. Ein speziell gestaltetes Computerprogramm untersuchte Ähnlichkeiten in den neuronalen Mustern und war relativ oft in der Lage, wahrzunehmen, an welche Szene der Proband gerade dachte. Zudem waren die Hirnaktivitäten bei mehreren Versuchspersonen recht gut vergleichbar. Besonders im Hippocampus, einer Schaltzentrale der Erinnerung, scheint es einen universellen "Erinnerungscode" zu geben. Allerdings sind sehr viele Durchgänge nötig, bis der Computer auch nur ein einziges Muster erlernt hat. Maguire: "Man kann nicht einfach jemanden in den Scanner schieben und seine Gedanken lesen."

Die aktuelle Ausgabe von GEO ist ab sofort im Handel erhältlich, hat 154 Seiten und kostet 6,30 Euro.

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