Gruner+Jahr, GEO

Eine kritische Betrachtung der Öko-Bilanz von Haustieren
Auch der Hamster ist nicht unschuldig

Hamburg (ots) - Ist auch der Hund - und nicht nur wegen seiner Haufen - ein Umweltrüpel? Hat auch der Goldfisch eine "Öko-Bilanz"? Ja, findet die britische Wissenschaftsjournalistin Kate Ravilious. Wie sie in der morgen erscheinenden April-Ausgabe von GEO unter Berufung auf einschlägige Studien ausführt, hinterlassen auch Haustiere einen "ökologischen Fußabdruck" in nennenswerter Größe. Dieser Fußabdruck, also die Summe aller umweltschädlichen Einflüsse, bemisst sich etwa bei einem Hund nach der Menge an Fleisch und Getreide, die er täglich zu sich nimmt - und der Anbaufläche, die in Fleisch- und Getreideproduktion dafür notwendig sind. Umgerechnet auf den Energiegewinn, der einem Hektar Land abgerungen werden kann, und verglichen mit dem Energieverbrauch etwa eines Mittelklassewagens mit Vierradantrieb und einer Fahrleistung von jährlich 10 000 Kilometern, hat ein mittelgroßer Hund einen höheren negativen Umwelteffekt als das Auto. Katzen kommen danach etwa auf die Öko-Bilanz eines VW Golf, ein Goldhamster bringt es auf die Hälfte des Umwelteffekts eines Plasma-Fernsehgerätes. Und selbst ein Goldfisch kommt auf eine Umweltbelastung, die jener von zwei Mobiltelefonen entspricht. Wie Ravilious im "GEO-Forum", einer neuen Debattenseite des Magazins, weiter erläutert, muss in der Öko-Betrachtung von Katzen und Hunden auch deren Jagdstrecke beachtet werden. So würden Katzen in Großbritannien alleine in den Monaten April bis August circa 92 Millionen kleine Wildtiere zum Opfer fallen. Und eine australische Studie habe ergeben, dass sich die Artenvielfalt entlang der Spazierwege von Hunden drastisch reduziere. Selbst wenn diese an der Leine geführt würden, verschwänden 35 Prozent der Vogelarten in der Nähe. Der vollständige Beitrag in der April-Ausgabe von GEO. Die aktuelle GEO-Ausgabe umfasst 154 Seiten, kostet 6,30 Euro und ist ab morgen im Handel erhältlich. Unter www.geo.de/presse-download finden Sie das aktuelle Heftcover zum Download. Pressekontakt: Maike Pelikan GEO Marktkommunikation Telefon +49 (0) 40 / 37 03 - 21 57 Telefax +49 (0) 40 / 37 03 - 56 83 E-Mail pelikan.maike@geo.de Internet www.geo.de Original-Content von: Gruner+Jahr, GEO, übermittelt durch news aktuell

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