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PSYCHOLOGIE: Die internationale Angstkultur

    Hamburg (ots) - Ob bei Erdbeben, Terroranschlägen, Bränden: Menschen aus unterschiedlichen Kulturen reagieren im Fall einer Katastrophe verschieden. Türken etwa, so berichtet das Magazin GEO in seiner Oktober-Ausgabe, wagen bei einer Feuersbrunst eher den Sprung vom Balkon als Angehörige anderer Nationen. Doch stereotype Vorurteile haben sich in einer groß angelegten Untersuchung der Universität Greifswald als haltlos entpuppt. So reagieren Südeuropäer in der Krise keineswegs weniger planvoll als Nordeuropäer. Auch die Vermutung, Menschen würden bei Katastrophen in Panik verfallen, trifft auf die bisherigen Analysen kaum zu, sagt die Projektleiterin Silke Schmidt. "Sogar Personen, die sich als ängstlich einschätzen, handelten zum Beispiel bei Terrorakten vollkommen ruhig und rational". Zudem ist sich in der Not nicht jeder selbst der Nächste: In jedem dokumentierten Fall fand sich auch altruistisches Verhalten.

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