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SPORTWISSENSCHAFT: Tennisschiedsrichter sehen grundsätzlich nicht ganz richtig

    Hamburg (ots) - War der Ball aus oder nicht? Ein notorischer Streitpunkt zwischen Tennisspielern und den Schieds- und Linienrichtern. Nun, so berichtet das Magazin GEO in seiner Februar-Ausgabe, haben Wissenschaftler für die Protestler auf dem Court Partei ergriffen. Denn Untersuchungen haben ergeben, dass ein Ball selbst dann noch innerhalb des Feldes gelandet sein kann, wenn der Schiedsrichter die Flugbahn genau verfolgt hat und davon überzeugt ist, der Ball sei jenseits der Linie niedergegangen.

    Der Grund ist eine visuelle Täuschung, der jeder Mensch erliegt, erklärt David Whitney von der University of California in Davis. Weil unser Sehsinn der Geschwindigkeit des Geschosses nicht ganz gewachsen ist, nimmt das Gehirn dessen Flugbahn vorweg - und irrt sich dabei fast immer um einige Millimeter. Anhand von Videoaufnahmen des Wimbledon-Turniers von 2007 hat Whitney 83 falsche "In"- oder "Out"-Entscheidungen entdeckt. Die meisten davon zum Nachteil jener Spieler, deren Ball korrekt aufgekommen war: In 70 der betrachteten Fälle hatte der Unparteiische den Ball fälschlich außerhalb des Feldes gesehen.

    Die aktuelle GEO-Ausgabe umfasst 156 Seiten, kostet 6,30 Euro und ist ab sofort im Handel erhältlich.

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