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LINGUISTIK: Deutsche Zuwanderer waren sprachfaul

    Hamburg (ots) - Einwanderer früherer Zeiten hätten die Sprache ihres Gastlandes bereitwillig und schnell gelernt, heißt es. Doch das stimmt nicht. Das Magazin GEO berichtet in seiner Januar-Ausgabe von einer Studie des US-Sprachwissenschaftlers Joseph Salmons von der Universität Wisconsin-Madison. Salmons hat mit seiner Doktorandin Miranda Wilkerson den Spracherwerb deutscher Zuwanderer untersucht, die im 19. Jahrhundert nach Wisconsin kamen. Diese stellten damals die größte Gruppe der Neuankömmlinge in dem US-Bundesstaat und verkörperten das Klischee der "good old immigrants": gottesfürchtig, ordentlich, fleißig und auch sprachlich rasch integriert. Tatsächlich aber lernten sie Englisch noch lange nicht. Laut einer Befragung in der Volkszählung 1910 sprachen noch 24 Prozent der Immigranten ausschließlich Deutsch. Viele davon waren schon 40 Jahre im Land, andere gehörten der dritten Generation an.

    Die aktuelle GEO-Ausgabe umfasst 180 Seiten, kostet 6,30 Euro und ist ab sofort im Handel erhältlich.

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