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RAUMFAHRT: Bauten aus Mondstaub

    Hamburg (ots) - Astronauten, die sich auf eine Mondexpedition vorbereiten, könnten in Zukunft auch in der Handhabung von Betonmischern ausgebildet werden. Wie das Magazin GEO in seiner September-Ausgabe berichtet, hat ein Team um den Astrophysiker Peter Chen jüngst einen Vorschlag präsentiert, wie sich auf dem Erdtrabanten in naher Zukunft größere Bauprojekte verwirklichen ließen. Solchen Plänen standen bisher die begrenzten Transportkapazitäten von Raketen entgegen. Der Wissenschaftler von der Catholic University of America in Washington D.C. und seine Kollegen von der NASA haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem Beton vor Ort hergestellt werden kann - aus einem Material, das in rauen Mengen bereitliegt: Mondstaub. In ihren Experimenten haben die Wissenschaftler nicht nur das richtige Mischungsverhältnis von Staub, Epoxidharz und Kohlenstoff-Nanoröhrchen gefunden, sondern auch eine Anleitung zur Produktion von Teleskopspiegeln vor Ort ausgetüftelt. Denn aufgrund der geringeren Schwerkraft auf dem Mond wäre es möglich, dort Teleskope von bis zu 50 Meter Durchmesser zu bauen. Doch bis es so weit ist, müssen noch viele praktische Fragen geklärt werden - etwa, ob sich die Spiegel in der staubigen Umgebung überhaupt sauber beschichten ließen.

    Die aktuelle GEO-Ausgabe umfasst 198 Seiten, kostet 6 Euro und ist ab sofort im Handel erhältlich.

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