Gruner+Jahr, GEO

GEO SAISON: Viele abgetragene Hightech-Jacken werden zu Sondermüll - Die Alternative sind Anoraks aus recycelten Plastikflaschen und andere umweltfreundliche Outdoor-Produkte

Hamburg (ots) - Dass eine gute Outdoor-Ausrüstung nach Ablauf ihrer Lebenszeit auf den Sondermüll gehört, ist vielen Käufern nicht bewusst und will auch nicht recht zu dem Bild der Menschen passen, die diese Produkte in der Natur verwenden. GEO SAISON geht in seiner aktuellen Ausgabe der Frage nach, wie "grün" die Ausrüstung ist, mit denen man hinaus ins Grüne zieht. Die Hersteller von Outdoor-Bedarf bringen schon seit einiger Zeit "grüne" Produkte auf den Markt. Hemden aus "Bamboo", Funktionswäsche aus "Tencel", Strümpfe aus "Merino", Sweatshirts aus "Bio-Baumwolle", Jacken aus "recycled Fleece", T-Shirts aus "SeaCell", Rucksäcke aus "recycled Polyester". Doch wie "öko" sind diese Materialien wirklich? Fakt ist zum Beispiel, dass sich Zellulose umweltverträglicher abbaut als die meisten Kunstfasern. Doch um aus Zellulose ein Garn zu gewinnen, muss Chemie eingesetzt werden, deshalb gelten Stoffe wie Modal oder Tencel als Chemiefasern. Umso mehr, als diese Textilien oft noch "ausgerüstet" werden. So heißt es, wenn ein Material durch Beschichtung wasserdicht gemacht wird, wenn etwa Silberionen verhindern sollen, dass sich Schweißgeruch bildet. Häufig halten also moderne Mixmaterialien, was die Umweltverträglichkeit angeht, nicht das, was der Verbraucher sich davon verspricht. Und was die Leistungsfähigkeit betrifft, sind sie keine Alternative zu den leichten, schnell trocknenden, wind- bzw. wasserdichten Funktionsfasern aus Polyester oder Polyamid. Hinzu kommt, dass deren Ökobilanz besser ist, weil man diese Kleidungsstücke länger trägt. Dem Kunden bleibt aber die Möglichkeit, sich auf umweltbewusste Hersteller zu konzentrieren. Einige kooperieren etwa mit der Schweizer Firma Bluesign Technologies, die die Umweltverträglichkeit von Stoffen kennzeichnet. Andere Ausrüster spenden an Umweltorganisationen, nehmen Abgetragenes von den Kunden wieder zurück oder werfen alten Fleece nicht auf den Sondermüll, sondern machen daraus wieder leistungsfähige Kleidung. Die Firma Osprey macht es sogar umgekehrt und verarbeitet Plastikflaschen zu Anoraks. Weitere Themen im Heft: + 20 Naturwunder Europas + München - eine Stadtansicht des Bestseller-Autors Axel Hacke + Tanger - Die Küstenstadt im Norden Marokkos vor ihrem glanzvollen Comeback + Dieter Nuhr auf Weltreise + Dossier: Reiseleiter + Kurzreise Schweiz: Europas steilste Postbuslinie im Berner Oberland + Malediven Das aktuelle GEO SAISON hat einen Umfang von 148 Seiten, kostet 4,80 Euro und ist ab sofort im Handel erhältlich. Unter www.geo.de/presse-download finden Sie das aktuelle Heftcover zum Download. Pressekontakt: Maike Pelikan GEO Marktkommunikation Tel.: 040/3703-2157 Fax: 040/3703-5683 E-Mail: pelikan.maike@geo.de; GEO im Internet: www.GEO.de Original-Content von: Gruner+Jahr, GEO, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Gruner+Jahr, GEO

Das könnte Sie auch interessieren: