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BIOLOGIE: Die mit dem Schwanz zwitschern

Hamburg (ots) - Annakolibris gebrauchen ihr Gefieder nicht nur zum Fliegen - sie zirpen auch damit. Wie das Magazin GEO in seiner Juni-Ausgabe berichtet, versetzen sie dazu eine ihrer Federn in Schwingungen - mithilfe des Luftwiderstands. Um die Geschwindigkeit zu erreichen, ab der die Schwanzfeder Töne von sich gibt - 80 Kilometer pro Stunde -, stürzen sich die zehn Zentimeter langen Vögel aus 30 Meter Höhe in die Tiefe und steigen erst knapp vor Bodenberührung wieder auf. Das Zirpen der Feder dauert lediglich 60 Millisekunden an, doch der Aufwand lohnt sich: Die so erzeugten Töne klingen ähnlich wie der Gesang der Annakolibris, sind jedoch viel lauter. Auf diese Weise beeindruckt das Männchen der an der Westküste Nordamerikas beheimateten Vögel Artgenossinnen und männliche Rivalen. Das haben Christopher Clark von der University of California in Berkeley und seine Kollegin Teresa Feo entdeckt. Die aktuelle GEO-Ausgabe umfasst 196 Seiten, kostet 6 Euro und ist ab sofort im Handel erhältlich. Unter www.geo.de/presse-download finden Sie das aktuelle Heftcover zum Download. Pressekontakt: Maike Pelikan GEO Marktkommunikation 20444 Hamburg Tel.: 040/3703-2157, Fax: 040/3703-5683 E-Mail: pelikan.maike@geo.de GEO im Internet: www.GEO.de Original-Content von: Gruner+Jahr, GEO, übermittelt durch news aktuell

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