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Akne wird oft falsch behandelt Diäten sind nutzlos
Viele Ärzte behandeln die Pickel ohne Konzept

    Hamburg (ots) - Vier von fünf Jugendlichen müssen mit Beginn der Pubertät erleben, dass ihre Gesichtshaut sich entzündet - mit oft einschneidenden psychischen Folgen. Obwohl Akne gut therapierbar ist, wird sie in vielen Fällen falsch behandelt, berichtet das ab sofort im Handel erhältliche Magazin GEO WISSEN zum Thema "Pubertät".

    Die vielfach angebotenen Akne-Diäten seien nicht hilfreich, urteilt Gerd Plewig, früherer Direktor der Klinik für Dermatologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Viele Ärzte behandelten zudem ohne erkennbares Konzept. "Wenn eine Akne trotz Behandlung nicht nach drei bis vier Monaten deutlich besser wird, sollte man umgehend den Facharzt aufsuchen", sagt Plewig. "Und wenn der keinen Erfolg hat, sollte man auch den wechseln." Manche Jugendliche haben sogar über Jahre Antibiotika verschrieben bekommen, berichtet Ursula Piela von der Universitätsklinik Münster.

    Wichtig bei der Behandlung ist die Unterscheidung dreier Schweregrade, auf die eine Therapie in genau aufeinander abgestimmten Schritten erfolgen kann. Das reicht vom Waschen der Haut mit einer alkalifreien Seife bis hin zur Schälkur mit Benzoylperoxid unter ärztlicher Aufsicht. "Richtig behandelt, lassen sich bei den allermeisten Jugendlichen die Hautveränderungen ganz wegbekommen", sagt Gerd Plewig gegenüber GEO WISSEN, "bei den restlichen werden sie zumindest deutlich besser."

    Hoffnung machen auch zwei neue, noch nicht etablierte Behandlungsformen: Bei der Photodynamischen Therapie erhält der Patient ein Medikament, das Talgdrüsen und Akne-Bakterien empfindlich gegen eine Bestrahlung mit normalem Licht macht. Bei der fraktionierten Photothermolyse werden mit einem Laser knapp 2000 winzige Vertiefungen pro Quadratzentimeter in die Haut geschossen - was zu ihrer Glättung führen soll.

    GEO WISSEN  ist ein monothematisches Magazin mit halbjährlicher Erscheinungsweise. Es widmet sich relevanten Wissensbereichen in Reportagen, Interviews, Reports, Analysen und mit eindrucksvoller Fotografie. Die neue Ausgabe, Nr. 41, hat einen Umfang von 172 Seiten, kostet 8,50 Euro und ist ab sofort im Handel erhältlich.

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