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TECHNIK: Wenn Geld falsch klingt

    Hamburg (ots) - Etwa jeder tausendste Bundesbürger, so berichtet das Magazin GEO in seiner April-Ausgabe, trägt statistisch mindestens einmal im Jahr falsche Münzen im Portemonnaie mit sich. Denn Hartgeld aus einer Fälscherwerkstatt ist oft nur schwer zu erkennen.

    Nun aber hat der Japaner Mototsugu Suzuki vom Kriminologischen Institut der Tokioter Polizei ein relativ simples Verfahren entwickelt, um echtes Hartgeld schnell von Imitationen unterscheiden zu können. Dafür lässt er Geldstücke, beispielsweise 500-Yen-Münzen, auf einen Metallblock fallen und fängt mit einem Mikrofon den dabei entstehenden Klang auf. Mit dem Computer konnte Suzuki belegen, dass die echte 500-Yen-Münze im Bereich zwischen fünf und 20 Kilohertz vier ausgeprägte Klangspitzen aufweist, während die Klangcharakteristiken bei Falschgeld verschoben sind. Da dessen "Sound" je nach Machart variiert, gehen Fahnder davon aus, dass sie in Zukunft gefälschte Geldstücke einzelnen Tätergruppen zuordnen können.

    Die aktuelle GEO-Ausgabe umfasst 196 Seiten, kostet 6 Euro und ist ab sofort im Handel erhältlich.

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Kurt Otto
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