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Artenvielfalt in Schutzgebieten! - GEO und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rufen zum 10. GEO-Tag der Artenvielfalt auf

    Hamburg (ots) - Experten führen am 14. Juni 2008 eine Bestandsaufnahme von Flora und Fauna im Nationalpark Bayerischer Wald durch / Bundesweit werden hunderte weitere Aktionen von interessierten Laien und Fachleuten zum Thema Artenvielfalt organisiert

    Wie entwickelt sich Artenvielfalt in Schutzgebieten? Am Beispiel des Nationalparks Bayerischer Wald werden sich rund 100 Experten für Flora- und Fauna am 14. Juni für 24 Stunden dieser Frage widmen - und bestreiten damit die Hauptaktion des GEO-Tags der Artenvielfalt. Der GEO-Tag, der in diesem Jahr zum zehnten Mal veranstaltet wird, ist die größte Feldforschungsaktion in Europa. Über 20.000 Interessierte haben 2007 in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren Ländern teilgenommen. Bei den Aktionen werden u.a. regelmäßig verschollen geglaubte Arten wiederentdeckt und damit wertvolle Beiträge zur Dokumentation und Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt geleistet.

    Zum zehnjährigen Jubiläum hat die Redaktion bewusst ein Thema von nationaler Tragweite festgelegt. Denn bei dem 1969 deklarierten Nationalpark Bayerischer Wald handelt es sich um Deutschlands erstes Reservat dieser Art, und noch strengerer Schutz als in einem Nationalpark war und ist in Deutschland nicht möglich. Wie hat die Natur reagiert? Führt konsequenter Schutz zu einer Erhöhung der Artenvielfalt? Diese und weitere Fragen sind wissenschaftlicher Hintergrund der Aktion.

    Kooperationspartner im Jubiläumsjahr ist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V. Der BUND engagiert sich für eine nachhaltige Entwicklung auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Der Verband setzt sich schon lange auf verschiedenen Ebenen für die Artenvielfalt ein: mit politischem Druck und rechtlichem Widerstand gegen jede Form der Naturzerstörung und mit dem praktischen Einsatz vieler Freiwilliger, die überall in Deutschland wertvolle Lebensräume erhalten und betreuen.

    GEO-Chefredakteur Peter-Matthias Gaede: "Der GEO-Tag der Artenvielfalt trägt dazu bei, dass Menschen ihre Umwelt besser kennen und schätzen lernen, wieder Zusammenhänge verstehen und sich für das Geschehen in der Natur begeistern. Daher ist es unser Ziel, möglichst viele Menschen zu motivieren, mit einer eigenen Aktion am GEO-Tag teilzunehmen."

    BUND-Vorsitzender Hubert Weiger: "Bisherige Untersuchungen zeigen, wie wichtig Nationalparke für den Erhalt unserer Natur sind. Der BUND setzt sich dafür ein, weitere Gebiete unter strengen Schutz zu stellen. Am GEO-Tag der Artenvielfalt Tag können Fachleute und Naturinteressierte gemeinsam den Reichtum unserer Natur erfahren, ja sogar Begreifen im eigentlichen Sinne. Wir hoffen dabei natürlich auch, weitere Unterstützer für den dauerhaften Erhalt dieses Reichtums zu finden."

    Aufruf zum Mitmachen Jeder, der sich für Natur und deren Schutz interessiert, ist eingeladen, an den Begleitaktionen teilzunehmen. Wer einen eigenen GEO-Tag organisieren möchte, kann sich bei der Redaktion im Internet unter www.geo.de/artenvielfalt anmelden. Dabei gilt die Grundidee, innerhalb von 24 Stunden in einem begrenzten Gebiet möglichst viele verschiedene Pflanzen und Tiere zu entdecken. 2007 wurden mehr als 400 Aktionen von interessierten Laien und Fachleuten initiiert.

    Ausführliche Informationen zum GEO-Tag der Artenvielfalt gibt es bei Tom Müller, GEO-Redaktion: Tel.: 040/3703-2732, Fax: 040/3703-17-2732, E-Mail: mueller.tom@geo.de.

Pressekontakt:
Maike Pelikan
GEO Marktkommunikation
20444 Hamburg
Tel.: 040/3703-2157, Fax: 040/3703-5683
E-Mail: pelikan.maike@geo.de
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