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Autofreier Sonntag
Sperren sorgen für Behinderungen

    München (ots) - Am Sonntag, 16. Juni, müssen sich die Autofahrer
in Deutschland auf Verkehrsbeeinträchtigungen einstellen. Einige
Bundes- und Landstraßen werden gesperrt sein, ebenso
Ortsdurchfahrten. Neben Umleitungen müssen die Fahrer auch
Wartezeiten in Kauf nehmen. Der Grund für die Behinderungen: An
diesem Tag findet der bundesweite Aktionstag "Mobil ohne Auto" statt,
zu dem mehrere Umweltverbände aufgerufen haben. Die gesperrten
Straßen sollen ausschließlich von Fußgängern, Radfahrern und
Inlineskatern benutzt werden. Die Veranstalter, darunter der BUND,
Robin Wood und die Grüne Liga, erwarten rund hundertausend
Teilnehmer, die auf diesem Wege ihre "Mobilität ohne Auto"
demonstrieren wollen.
    
    Geplant sind unter anderem Fahrraddemonstrationen,
Sonderzugfahrten, alternative Stadtrundfahrten und Rallyes mit Bus
und Bahn.
    
    Vor allem in Baden-Württemberg sollten sich die Autofahrer auf
Behinderungen einstellen: Rund 60 Gemeinden und Landkreise haben ihre
Teilnahme an der Aktion angekündigt. Der autofreie Sonntag findet
bereits zum 22. Mal statt. Er wird stets am dritten Sonntag im Juni
abgehalten.
    
    Nach Ansicht des ADAC-Verkehrsexperten Jürgen Albrecht ist nichts
dagegen zu sagen, wenn Autofahrer freiwillig auf ihr Fahrzeug
verzichten und mit anderen Verkehrsmitteln mobil bleiben wollen. Der
ADAC ist allerdings grundsätzlich gegen Verbote, das Auto an
bestimmten Tagen zu benutzen und gegen die tageweise Sperrung von
Innenstadtbereichen. Zum einen sind auch an Wochenenden erhebliche
Teile der Pkw-Fahrten beruflich bedingt, zum anderen gibt es gerade
an Wochenenden insbesondere auf dem flachen Land keine Alternativen,
da die öffentlichen Verkehrsmittel stark eingeschränkt sind oder gar
nicht verkehren.
    
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