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ADAC-Tipps für den Skiwinter
Am Anfang nicht zu hoch hinaus / Kranke Menschen sind besonders gefährdet

München (ots)

Mehr als sechs Millionen deutsche Ski- und
Snowboardfahrer bevölkern im Winter die Pisten in Europa und
Nordamerika. Dabei endet nicht jede Fahrt planmäßig an der
Talstation: Der ADAC-Ambulance-Service holt jedes Jahr mehr als 1000
verunglückte Wintersportler aus dem Ausland nach Hause.
Besonders gefährdet sind kranke Menschen. Wer eine Grippe hat, an
Durchblutungsstörungen oder Blutarmut leidet, sollte vor
entspre-chender Akklimatisation nicht in über 1800 Meter Höhe Ski
fahren. Das Gleiche gilt für Herzkranke. Ältere Diabetiker, die
Tabletten nehmen müssen, laufen durch die sportliche Belastung sehr
schnell Gefahr, Unterzucker zu bekommen; sie sollten vorsorglich ihre
Kalorienzufuhr erhöhen. Wer schließlich mit Antibiotika behandelt
wird, etwa wegen einer Bronchitis, muss sorgfältig den Beipackzettel
studieren: Manches Antibiotikum führt zu erhöhter
Lichtempfindlichkeit, die Folge kann ein extrem schmerzhafter
Sonnenbrand sein.
Um von der Piste nicht direkt ins Krankenhaus zu fahren, hat der
ADAC einige Tipps für Brettlfans zusammen gestellt.
  • Wer nicht regelmäßig Sport treibt, sollte sich schon im Herbst Kondition und Muskelkraft holen - beispielsweise durch Joggen, Rad fahren oder die klassische Skigymnastik.
  • Nach einer stundenlangen Anreise im Auto ist Akklimatisieren erstes Gebot. Und am darauf folgenden Tag heißt es: nicht zu hoch hinaus. Selbst für gesunde Menschen kann es in 3000 Meter Höhe gefährlich werden, da Herz und Kreislauf die ungewohnt dünne Luft oft nicht verkraften.
  • Bei großer Kälte (ab minus 20 Grad) ist Vorbeugen angesagt: fetthaltige Salben zum Schutz der Haut, eventuell eine Neopren-Gesichtsmaske sowie Seidenhandschuhe unter den Skihand-schuhen.
  • Um zumindest für einige Notfälle gerüstet zu sein, gehört eine Kleinst-Apotheke in den Anorak: Nasentropfen zum Abschwellen
der Schleimhäute (was den Druckausgleich unterstützt), Heft-
   pflaster für die Erstversorgung von Schnittwunden sowie
entzün-dungshemmende Medikamente, am besten Tabletten.
  • Vor allem mit Carving-Skiern anfangs behutsam umgehen. Ihre große Drehfreudigkeit vermittelt das Gefühl, "leichter" fahren zu können, das heißt den Ski besser zu beherrschen. Dies führt zu mehr Stürzen mit hoher Geschwindigkeit, wodurch nach ADAC-Erkenntnissen besonders die Zahl der Bänderrisse stark gestiegen ist. Außerdem kommt es häufiger zu Kollisionen mit anderen Wintersportlern.
  • Finger weg vom Alkohol. Er erweitert die Blutgefäße und lässt damit den Körper schneller auskühlen, vor allem aber ist er oft Ursache von Stürzen: Angetrunkene neigen dazu, schneller als gewöhnlich zu fahren und Gefahren zu unterschätzen.
Zu diesem Text bietet der ADAC auf seiner Internetseite
www.presse.adac.de für Journalisten ein Bild an.

Pressekontakt:

Peter Hemschik
ADAC-Pressestelle
Tel.: (089) 76 76- 6060
Fax: (089) 76 76- 2801
Peter.Hemschik@zentrale.adac.de
http://www.presse.adac.de

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Tel.: (089) 76 76- 2078
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