Alle Storys
Folgen
Keine Story von ADAC mehr verpassen.

ADAC

Wer ungewollt im FKK-Hotel landet, bekommt Geld zurück
ADAC Info: Wann Urlauber Anspruch auf eine Preisminderung haben

München (ots)

Umso größer die Vorfreude auf den Urlaub, umso größer die Enttäuschung, wenn nicht alles so ist wie gewünscht. Der ADAC informiert, wann Reisende einen Anspruch auf Rückerstattung haben.

Die häufigsten Beschwerden betreffen Flug, Gepäck, Verpflegung und Lärm. Hier können Reisende in vielen Fällen Geld zurück verlangen. Aber auch die Unterkunft sorgt für Ärger, wenn sie nicht den Vorstellungen entspricht. Wer ein Familienzimmer mit mehreren Schlafräumen gebucht hat, am Ende jedoch mit der gesamten vierköpfigen Familie in einem Raum schlafen muss, kann mit einer Rückerstattung von bis zu 25 Prozent des Reisepreises rechnen. Bei Buchung einer Unterkunft mit eigenem Badezimmer gibt es bis zu 100 Prozent des Tagespreises zurück, sollte man Gemeinschaftsbad und -Toilette benutzen müssen.

Wer mit einer Roulette-Reise ein Schnäppchen machen will, am Ende aber im FKK-Hotel landet, dem werden bis zu 50 Prozent des Reisepreises rückerstattet. Urlauber, die ein Hotel in ruhiger Lage gebucht haben, wegen Diskothekenlärms jedoch vom Schlafen abgehalten werden, bekommen bis zu 20 Prozent zurück. Krähende Hähne am frühen Morgen gelten in südlichen Urlaubsregionen dagegen nicht als Ruhestörung.

Egal welcher Mangel beanstandet wird, generell gilt: Umgehend die Reiseleitung informieren und Abhilfe verlangen. Urlauber sollten die Mängel konkret beschreiben können (Ausmaß und Häufigkeit) und sie per Foto oder Video festhalten. Auch unabhängige Zeugen sind wichtig, da sie vor Gericht glaubwürdiger sind als Familienangehörige. Nach der Rückkehr aus dem Urlaub müssen die Ansprüche innerhalb eines Monats beim Reiseveranstalter geltend gemacht werden.

Unter www.adac.de/reisemaengel hat der ADAC eine Übersicht mit Reisemängeln aller Art und über 270 Gerichtsurteilen zur Preisminderung zusammen gestellt.

Diese Presseinformation finden Sie online unter presse.adac.de. Folgen Sie uns auch unter twitter.com/adacpresse.

Pressekontakt:

ADAC Öffentlichkeitsarbeit
Externe Kommunikation
Diana Sprung
Tel.: +49 (0)89 7676-2410
E-Mail: diana.sprung@adac.de

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: ADAC
Weitere Storys: ADAC
  • 21.07.2014 – 08:10

    ADAC Stauprognose für den 25. bis 27. Juli 2014 / Ferien in zwölf Bundesländern: Staus garantiert

    München (ots) - Mit dem Beginn der Sommerferien in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland haben ab dem kommenden Wochenende in zwölf Bundesländern die Schulen geschlossen. Dadurch sind Staus auf allen wichtigen Reiserouten garantiert. Vor allem auf den Verbindungen zur Küste und in Richtung Süden sollten sich Urlauber auf längere Zwangspausen einstellen. Mit den ...

  • 18.07.2014 – 12:38

    (Korrektur: ADAC Luftrettung: 27 356 Einsätze im ersten Halbjahr)

    München (ots) - Bitte verwenden Sie die soeben (12:30 Uhr) versendete Meldung nicht. Der Text ist nicht korrekt. Es folgt die korrigierte Version: Im ersten Halbjahr 2014 konnten die Rettungshubschrauber der ADAC Luftrettung bei 27 356 Einsätzen (plus sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) insgesamt 24 689 Patienten helfen. Der milde Winter mit wenigen Nebellagen führte zu ungewöhnlich hohen Einsatzzahlen ...

  • 18.07.2014 – 10:30

    Sprit ist in den Niederlanden und in Italien am teuersten

    München (ots) - Aufgrund der großen Differenzen sollten sich Autourlauber laut ADAC vor der Fahrt über die Kraftstoffpreise im Urlaubs- oder Transitland informieren. Am teuersten ist Superbenzin (E5) derzeit in den Niederlanden, im Schnitt kostet ein Liter dort 1,84 Euro. Auch in Italien ist Super mit 1,82 Euro kaum günstiger. Dieselfahrer müssen dort mit 1,69 Euro für einen Liter am tiefsten in die Tasche greifen. ...