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Kraftstoffpreise im Dezember
Tauwetter an der Benzinpreis-Front
ADAC: Preisunterschiede bis zu 18 Pfennig

    München (ots) - Fallende Rohölpreise und ein erstarkender Euro
haben zur Freude von Millionen Autofahrern für Tauwetter an der
Benzinpreis-Front gesorgt. Die aktuellen Kraftstoffpreise, die der
ADAC heute an Markentankstel-len in 20 deutschen Städten erhoben hat,
liegen sowohl beim Benzin als auch beim Diesel teilweise um fast 20
Pfennig unter den Preisen des Vormonats.
    
    Die großen Gewinner dieser Entwicklung sind die Autofahrer im Raum
Nürnberg. In dieser Region, die sonst eher zu den teueren zählt,
kostet Diesel derzeit durchschnittlich 153,7 Pfennig, Eurosuper 185,2
Pfen-nig. Dass die Entspannung auf dem Preissektor noch nicht alle
Winkel der Republik erreicht hat, zeigt das Beispiel Freiburg. Die
Breisgauer zahlen für einen Liter Super immer noch stolze 199,2
Pfennig, für Die-sel 171,2 Pfennig. Autofahrern in Magdeburg, München
und Dresden geht es nicht viel besser. Hier wurden die eingetretenen
Kostensen-kungen beim Rohöl noch nicht voll an die Verbraucher
weitergegeben.
    
    Die ADAC-Experten warnen jedoch vor zu viel Euphorie. Trotz der
Ent-spannung auf dem Rohölmarkt liegen die Preise für Benzin und
Diesel heute noch immer höher als zum Jahresanfang. Ohnehin dürfte
die Freude über sinkende Kosten an der Zapfsäule nur kurz währen.
Denn zum 1. Januar steigen die Kraftstoffpreise - steuerlich bedingt
- um sieben Pfennig. Obwohl der Steueranteil je Liter Benzin bereits
heute über 70 Prozent beträgt, sieht der Gesetzgeber keinen Anlass,
davon abzusehen, die Steuerschraube weiter auf Kosten der Autofahrer
anzu-ziehen.
    
    Zu diesem Text bietet der ADAC auf seiner Presse-Internet-Seite
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