ADAC

Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich
Fahren ohne Vignette jetzt noch teurer
ADAC: Für Schwarzfahrer kostet es mindestens 235 Mark

    München (ots) - Nicht nur die Vignettenpreise wurden in Österreich
stark angehoben, auch das Bußgeld für das Fahren ohne gültige
Vignette hat sich merklich erhöht. Pickerl-Sünder müssen jetzt laut
ADAC ein um 75 Mark erhöhtes Bußgeld berappen. Anstatt 160 Mark sind
ab sofort umgerechnet 235 Mark fällig. Generell gilt in Österreich
ein Maut-Verstoß als Verwaltungsübertretung, die mit einer Geldstrafe
von zwischen 3000 und 30 000 Schilling geahndet wird. Die Bestrafung
unterbleibt, wenn Schwarzfahrer an Ort und Stelle die Ersatzmaut von
umgerechnet 235 Mark entrichten.
    
    Die Ersatzmaut kann bei der österreichischen Gendarmerie oder
Zollwache auch mit Kreditkarten (Visa, Eurocard, Diners oder
    Amexco) oder auch in einer anderen konvertierbaren Währung
entrichtet werden. Der ADAC macht darauf aufmerksam, dass in der
Bußgeld-Zahlung die Vignettengebühr nicht enthalten ist. Mit dem
ausgehändigten Bußgeld-Beleg dürfen die österreichischen Autobahnen
und Schnellstraßen lediglich weitere 24 Stunden benutzt werden.
Autofahrer, die danach weiter auf der Autobahn bleiben wollen, müssen
sich eine Vignette kaufen.
    
    Die orangefarbene österreichische Jahresvignette 2001 (für 142,50
Mark), die Zwei-Monats-Vignette (für 43 Mark) und die zehn Tage
geltende Wochen-Vignette (für 15 Mark) sind gut sichtbar innen an der
Windschutzscheibe anzubringen. Abgelaufene Vignetten sind zu
entfernen. An der Windschutzscheibe dürfen maximal zwei
österreichische Pickerl kleben. Zur Anbringung von Vignetten nicht
erlaubt sind beispielsweise spezielle Folien, Saugnäpfe und
Klebebänder. Zwei-Monats- und Zehn-Tages-Vignetten müssen zudem
gelocht sein. Wer die Vignette nicht angeklebt bzw. nicht gelocht
hat, wird bei einer Kontrolle genauso bestraft, wie Autofahrer ohne
Pickerl.
    
ots Originaltext: ADAC
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