CDU/CSU - Bundestagsfraktion

CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Widmann-Mauz: Medaillenregen - Damen siegen bei Olympia

Berlin (ots) - Zum Abschluss der Olympischen Winter-Spiele in Salt Lake City erklärt die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Annette Widmann-Mauz MdB: Ein wahrer Medaillenregen ist auf die deutschen Sportlerinnen und Sportler bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City nieder gebrasselt: 12 Mal Gold, 16 Mal Silber und 7 Mal Bronze - ein Traumergebnis! Vor allem die deutschen Sportlerinnen haben gezeigt was in ihnen steckt: Durch hervorragende Leistungen haben sie ihre männlichen Kollegen bei der Medaillenausbeute getoppt! 8 Mal Gold für die deutschen Damen! Spitzensportlerinnen wie Claudia Pechstein oder Anni Friesinger haben uns mit ihren Leistungen begeistert. An dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch an alle Sportlerinnen und Sportler, die in Salt Lake City ihr Können unter Beweis gestellt haben. Auch beim Skispringen haben wir für die deutsche Männer-Mannschaft erfolgreich den Atem angehalten - und uns gefragt, warum die Frauen bei dieser Sportart bislang noch außen vor bleiben. Damenskisprung ist ein Sport der Zukunft. So gibt es seit dem Frühjahr 1999 die 1. "FIS-Ladies-Grand-Tour Skijumping", seit 2000 umbenannt in "FIS-Ladies-Grand-Prix Skijumping". Dort haben die Damen schon gezeigt, dass Skispringen nicht nur den Männern vorbehalten bleiben sollte. Das Feld der sehr guten Springerinnen hat stark zugenommen. Es wäre mehr als wünschenswert, wenn der internationale Skiverband FIS bei der anstehenden Sitzung im Juni diesen Jahres das Damenskispringen offiziell anerkennen würde und damit die Tore für die bislang insgesamt 86 deutschen Springerinnen zu offiziellen Wettkämpfen wie den Olympischen Spielen offen ständen. Eine Verbesserung der gezielten Förderung von Frauen beim Skisprung bleibt weiter erforderlich. Bislang müssen die Frauen und Mädchen auf regionaler Ebene noch mit den Jungen bzw. Männer zusammen trainieren. Lediglich auf Ebene des Deutschen Skiverbandes trainieren die Damen alleine - mit einem ehrenamtlichen Trainer. Der gezielten Förderung von Sportlerinnen steht nach wie vor die Politik der rot-grünen Bundesregierung entgegen. Diese gewährt ehrenamtlichen Trainern und Übungsleitern keine steuerlichen Erleichterungen und Anerkennung. Die Vereine werden mit bürokratischen Vorschriften in ihrem Handeln blockiert. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert vor diesem Hintergrund, die Besteuerungs- und Zweckbesteuerungsgrenzen deutlich anzuheben, die Neuregelungen der 325,- Euro Jobs und der Scheinselbständigkeit für gemeinnützige Vereine zurückzunehmen und die steuerfreien Einnahmen nach § 3 Nr. 26 EStG auf ehrenamtlich tätige Vorsitzende und Funktionsträger zu erweitern. Für ehrenamtlich tätige Mitglieder, die § 3 Nr. 26 EStG nicht erfasst, soll eine steuerfreie Ehrenamtspauschale von 600,- Euro eingeführt werden. Denn: Wenn die Rahmenbedingungen der Vereine stimmen, steht der sportlichen Nachwuchsförderung nichts mehr im Wege. Und dies bedeutet automatisch auch, dass die talentierten Sportlerinnen in Deutschland mehr Unterstützung erfahren und neue Sportarten für Frauen erschlossen werden können. Die CDU/CSU-Bundestags-fraktion hat sich die Förderung der Vereine auf die Fahnen geschrieben: Damit der Goldregen nicht endet! ots Originaltext: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an: CDU/CSU-Bundestagsfraktion Pressestelle Tel.: (030) 227-52360 Fax: (030) 227-56660 Internet: http://www.cducsu.de E -Mail: fraktion@cducsu.de Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Weitere Meldungen: CDU/CSU - Bundestagsfraktion

Das könnte Sie auch interessieren: