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Ronsöhr: Agrarbericht 2002 vernebelt die wahre Lage der deutschen Landwirtschaft

    Berlin (ots) - Anlässlich der Vorstellung des Agrarberichtes 2002
durch das Bundeskabinett erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe
Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Heinrich-Wilhelm Ronsöhr MdB:
    
    Mit dem Hinweis auf eine durchschnittliche Gewinnsteigerung von 17
% wird in Deutschland der Öffentlichkeit ein Bild von der Lage der
Landwirtschaft vermittelt, das mit der Wirklichkeit wenig zu tun hat.
Zum einen gibt es große Unterschiede zwischen den Betriebszweigen.
Außerdem ist die wirtschaftliche Situation der Rindermäster
katastrophal. Vollmundig wurde ihnen Hilfe zur Bewältigung der
BSE-Folgekosten versprochen. In Wahrheit kommt aber nur ein Bruchteil
der versprochenen Summe bei den Bauern an.
    
    Unklar ist, auf welcher Basis die Berechnungen erfolgt sind.
Gesunkene Einkommen in den Vorjahren stehen manchmal erhöhte
Einkommen im aktuellen Jahr gegenüber. Prozentrechnungen verzerren
damit die tatsächliche Situation.
    
    Die rot-grüne Bundesregierung ist völlig unverdächtig, zur
Steigerung der Einkommen in der Landwirtschaft einen Beitrag
geleistet zu haben. Die Landwirte in Deutschland sind durch die
Politik von Frau Künast völlig verunsichert, weil sie jeden Tag etwas
anderes ankündigt und bisher nichts anderes getan hat, als die
Landwirtschaft zu knebeln.
    
    Ein Landwirt braucht für die Weiterentwicklung seines Betriebes
Planungssicherheit. Dafür ist aber eine berechenbare Agrarpolitik
notwendig. Diese ist durch die unberechenbare, überzogene
Regelungswut von Rot-Grün nicht gegeben. Der mit 2,5 Mrd. EUR
bezifferte Investitionsstau ist dramatisch, denn er bremst nicht nur
die Entwicklung der Betriebe. Zurückgehaltene Investitionen
verschlechtern auch die Wirtschaftskraft der ländlichen Räume. Würde
der Investitionsstau aufgelöst, wäre dies ein wichtiger Anschub für
die Baukonjunktur.
    
    Unsere Landwirte benötigen längerfristige Rahmenbedingungen, wenn
sich Investitionen lohnen sollen. Die Tatsache, dass bei der
Fortentwicklung der Agrarpolitik Wettbewerbsfähigkeit für die
Schröder-Regierung ein Fremdwort ist, wird sich für die
Landwirtschaft und den ländlichen Raum bitter rächen. Deshalb muss
der rot-grünen Agrarpolitik möglichst schnell ein Ende gemacht
werden.
    
    
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