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Heiderich: DFG bestätigt die grüne Gentechnik

    Berlin (ots) - Zum Positionspapier "Gentechnik und Lebensmittel"
der Deutschen Forschungsgemeinschaft erklärt der Berichterstatter der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion für grüne Gentechnik, Helmut Heiderich
MdB:
    
    "Der Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen und
Mikroorganismen in der Nahrungsmittelproduktion hilft, die Ernährung
der Weltbevölkerung zu sichern und die natürlichen Ressourcen im
Sinne einer nachhaltigen Landwirtschaft zu schützen."
    
    Zu diesem Resultat kommt die Deutsche Forschungsgemeinschaft in
ihrem neuesten Positionspapier "Gentechnik und Lebensmittel".
    
    Das von Rot-Grün als "veraltet" und "nicht mehr zutreffend"
beschimpfte Argument "Gentechnik für die Welternährung" ist hiermit
bestätigt worden, wie im Juli 2001 von der UN im "Human Development
Report".
    
    Niemand behauptet, dass die Gentechnik ein Zaubermittel zur
Bekämpfung des Hungers sei, sie kann aber ihren Teil zur Sicherung
der Welternährung beitragen.
    
    Genau diesen Punkt scheinen einige Vertreter der SPD und der
Grünen noch nicht richtig verstanden zu haben, wie sich bei der
Parlamentsdiskussion um den Antrag "Zukunft für die grüne Gentechnik"
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gezeigt hat.
    
    Von der SPD wurde gefordert, die wissenschaftlichen Tatsachen
nicht zu ignorieren. Und genau daran muss sich die SPD jetzt selber
halten.
    
    Während Ministerin Künast auf europäischer Ebene Vorschläge zur
grünen Gentechnik begrüßt, macht sie in Deutschland genau das
Gegenteil.
    
    Die Richtlinie 2001/18/EG und der EU-Kommissionsvorschlag zur
lückenlosen Kennzeichnung von gv-Lebensmittel warten auf die
Umsetzung in nationales Recht. Diese wird aber noch immer blockiert.
    
    Soll damit etwa auch die verstärkte Sicherheit und Transparenz für
den Verbraucher blockiert werden?
    
    Die Politik von Ministerin Künast führt dazu, Deutschland einer
potentialträchtigen Technologie zu entziehen.
    
    Die CDU/CSU hat vor einem Jahrzehnt Verantwortung und Innovation
zu einer erfolgreichen Entwicklung zusammengeführt. Dies muss endlich
fortgesetzt werden.
    
    
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